• 2012
  • 30.07.
  • 2012.30.07.

Mit Erträgen und Erlösen zufrieden

Nach einem Tag Zwangspause am gestrigen Sonntag aufgrund von über 30 mm Niederschlag rollen seit heute Mittag im Landgut Krosigk wieder die Mähdrescher. Seit Mitte voriger Woche fressen sich die vier Erntemaschinen nun durch die Winterweizenbestände. „Rund 370 ha Weizen sind inzwischen geborgen, 960 ha stehen noch“, rechnet Kirsten Wilzki, mitverantwortlich für den Pflanzenbau im Unternehmen, vor.

Zunächst wurde von 180 ha die Sorte Akteur vom Feld geholt, um deren Kornqualität zu sichern. „Es ist bester E-Weizen“, bestätigt Feldbauleiter Björn Küstermann. Die Proteingehalte sind hoch, die Kornfeuchten lagen bei der extremen Hitze in der Vorwoche teils deutlich unter 12%. Und auch der Ertrag passt. „Im Schnitt 80 dt/ha, das ist richtig gut“, meint Kirsten Wilzki. Zudem wird das Korn auch gut bezahlt. Für Akteur lagen die Notierungen zuletzt bei über 250 €/t.

Der mittlere Weizenertrag liegt auch insgesamt um die 80 dt/ha, wobei die Mengen je nach Standort von 60 bis 100 dt/ha reichen. Etwa 1.200 t des bislang geernteten Weizens wurden vom Feld direkt zum Getreidehandel nach Halle geliefert, der andere Teil, etwa 1.800 t, in der betriebseigenen Siloanlage in Kaltenmark eingelagert.  Laut Geschäftsführer Thomas Prüfer hat der Betrieb seine vorkontraktierte Weizenmenge auf inzwischen rund 9.000 t erhöht, etwa 2.000 t verbleiben als „freie Spitze“, wie es der Chef des Landgutes gern nennt.

Die Wintergerstenmahd war am 20. Juli beendet. Auf den 240 ha Anbaufläche wurde mit einem Durchschnittsertrag von 89 dt/ha ein respektables Ergebnis erzielt. „Wir sind damit hochzufrieden“, freut sich Kirsten Wilzki. Sie weiß auch, dass das Landgut im Vergleich zu anderen Betrieben in diesem Jahr Glück hatte. So gab es hier keine Auswinterungsschäden.

Von den 550 ha Raps stehen noch zirka 90 ha im Feld. Bei der nach einem Umbruch spät gedrillten Sorte Dimension sind die unteren Schoten noch grün. Die bisherige Rapsernte verlief „bilderbuchmäßig“, sagt Kirsten Wilzki. Binnen fünf Tagen zu Beginn der zweiten Julidekade war er in einem Stück eingebracht, in der Spitze wurden an einem Tag fast 600 t Rapssamen gedroschen. Der mittlere Ertrag bei der Ölfrucht liegt bis dato bei 46 dt/ha.

 

 

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