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  • 2013.21.12.

Krippenspiel im Schafstall

Krippenspiel

Krippenspiel

Rund zwei Dutzend Kinder wirken beim Krippenspiel im Schafstall des Landgutes Krosigk mit.

Bildgalerie: Krippenspiel im Schafstall


An den Freitagabenden im Advent herrscht im großen Schafstall des Landgutes in Krosigk stets emsiges Treiben. Doch nicht die beiden Schäfer, Christian und Michael Winz, die die Tiere seit Anfang Dezember hier in ihrem Winterquartier Tag für Tag umsorgen, sind dann die Hauptakteure, sondern nahezu zwei Dutzend Kinder. Sie proben inmitten der frisch geschorenen Schafe für das Krippenspiel, das am Heiligabend im Rahmen eines Gottesdienstes im Stall stattfindet. Bereits zum sechsten Mal lädt der Agrarbetrieb zusammen mit der evangelischen Kirchgemeinde Krosigk dazu ein und alljährlich kommen Hunderte von Menschen aus Nah und Fern zu dem besonderen Gottesdienst.

Die Rollen sind verteilt

Während die Schäfer sich bei den Proben noch entspannt zurücklehnen können – sie sind dann für die Vorbereitung und die Organisation im Stall am Heiligabend zuständig – treten Kirsten Wilzki und ihr Ehemann Christoph an den Freitagen vor dem Fest voll in Aktion. Das Paar hat in schon bewährter Weise das Üben mit den Kindern übernommen. Sie ist mitverantwortlich für den Feldbau im Landgut, er ist Verwalter im Landwirtschaftsbetrieb Riedmeier im nahen Oppin. Die Rollen für die biblische Weihnachtsgeschichte wurden vor der ersten Probe verteilt: Es gibt eine Erzählerin, Maria und Joseph, drei Wirte, die drei Weisen aus dem Morgenland und natürlich jede Menge Hirten und Engel.

Zwei Probendurchgänge

„Ihr müsst laut und deutlich und langsam sprechen, damit Euch dann auch jeder hören kann“, legt Christoph Wilzki den Kindern ans Herz. Die sind schon ziemlich textsicher, aber eben auch aufgeregt und reden deswegen mitunter noch zu schnell. Für die Aufführung am Heiligabend stehen zwar Mikrofon und Lautsprecheranlage zur Verfügung, dennoch kommt es auf die richtige Aussprache an. Also werden die Sprechtexte geübt, bis alles sitzt, und auch die Laufwege geprobt. Zwei Durchgänge zu etwa jeweils einer Stunde kommen so an den Freitagen ab 17 Uhr zusammen. Am 23. Dezember findet dann schließlich die Generalprobe statt – in den Kostümen, die die Kinder am nächsten Abend tragen werden. Weil das MDR-Fernsehen sich am Freitag, dem 13. Dezember, zum Dreh im Stall angesagt hatte, waren die Kinder auch da schon ausnahmsweise entsprechend gekleidet.

Leckere Pausenversorgung

In der Pause zwischen den Probendurchgängen und auch danach kommt natürlich auch das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz. Auf einer umgedrehten hölzernen Futterraufe, die kurzerhand zum Tisch umfunktioniert wurde, stehen Teller mit Weihnachtsplätzchen, Gebäck, Stollen sowie belegten Brötchen und Schnittchen. Dazu gibt es aus Thermoskannen für die Kinder Tee, Kakao oder Kinderpunsch, für die Erwachsenen, die die Kids gebracht haben und bei den Proben zusehen, auch ein Gläschen Glühwein.

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