• 2013
  • 01.10.
  • 2013.01.10.

Herbstbestellung macht Fortschritte

Foto von Mario Sparing vor dem Schleuderduengerstreuer auf dem Rapsfeld

Schleuderstreuer

Mario Sparing vor dem Schleuderduengerstreuer auf dem Rapsfeld

Die „Drill-Brigade“ des Landgutes Krosigk war am Dienstag auf dem Schlag „Birnenstraße“ am Fuße des Petersberges zwischen Nehlitz und Kaltenmark am Werk: Bernd Teuscher und David Junge mit Bodenbearbeitungsgeräten sowie Frank Aschenbach mit der Drillmaschine bestellten den Acker, auf dem im Vorjahr Durum stand, mit Winterweizen. „Heute Abend werden noch rund 600 ha Weizen offen sein“, bilanzierte Kirsten Wilzki, für den Feldbau im Betrieb mitverantwortlich, am frühen Nachmittag. Zehn Drilltage werde man also noch brauchen, schätzte sie ein.

Stickstoff-Startgabe für Raps

Der zuerst ausgesäte Winterweizen hatte am Vormittag bereits die erste Herbizidbehandlung gegen Unkräuter und Ausfallraps erhalten. Auch in den besser entwickelten Rapsbeständen ist bereits eine Pflanzenschutzmaßnahme durchgeführt worden. „Die anderen Rapsschläge sind dann etwa ab Mitte nächster Woche dran“, blickt die Diplomagraringenieurin schon voraus. Ebenfalls am Dienstag war Azubi Mario Sparing damit beschäftigt, den Raps mit Phosphor zu versorgen. Wie Feldbauleiter Björn Küstermann dazu erklärte, wurden je nach Versorgungsstufe bis zu 40 kg Reinnährstoff in Form von Triple-Superphosphat (TSP) mit dem Schleuderdüngerstreuer ausgebracht. Zuvor hatte der junge angehende Landwirt der Ölfrucht bereits die Stickstoff-Startgabe in Höhe von 20 bis 40 kg N in Form von Kalkammonsalpeter (KAS) verabreicht.

Erste Zuckerrüben gerodet

Organische Wirtschaftsdünger erhalten dieser Tage hingegen die Schläge, auf denen im kommenden Frühjahr Zuckerrüben angebaut werden sollen. Auf den Getreidestoppelflächen zwischen Drehlitz und Kösseln wurde der in der betrieblichen Pferde- und Schafhaltung anfallende Stalldung gestreut.

Am vergangenen Wochenende wurde im Landgut Krosigk auch die erste Charge Zuckerrüben vom Lohnunternehmen Heller aus Reppichau gerodet. 35 ha Rüben kamen auf dem gut 80 ha großen Schlag „Betonwerk“ zwischen Drehlitz und Kösseln aus der Erde und in die Feldrandmieten. Die Abholung der Rüben zur Verarbeitung in der Zuckerfabrik Könnern ist für diese Woche vorgesehen. Der Rübenertrag wird aufgrund des Witterungsverlaufs in der diesjährigen Vegetationsperiode voraussichtlich niedriger ausfallen als in den Vorjahren. „Wir sind gespannt auf die Inhaltsstoffe“, sagt Kirsten Wilzki.

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