• 2012
  • 26.11.
  • 2012.26.11.

Hallensaison im Pensionspferdestall

Der Winter kann kommen: Im Pensionspferdestall des Pferdehofes Krosigk wurde in diesem Jahr die Wasserversorgung für die Tiere umgerüstet. Während zuvor das temperierte Nass nur durch die Ringleitung zirkulierte, durchströmt es nun auch die Tränknäpfe in den insgesamt 32 Boxen. „Uns sind im letzten Winter bei den extremen Minusgraden Tränken eingefroren. Das hat uns einige Probleme bereitet und das Auftauen war jedes Mal sehr aufwendig“, erklärt Franziska Prüfer den Hintergrund für die Umbauarbeiten in dem als Kaltstall konzipierten Gebäude. „Die damit verbundenen Sorgen sollten nun Geschichte sein“, ist sich die Chefin des Pferdehofes sicher.

Rechtzeitig zum Beginn der Hallensaison ist in der 20 mal 40 Meter großen Reithalle, die mittig im Stall angeordnet ist, der Boden komplett ausgetauscht worden. „Wir haben hier ein Spezialgemisch aus Sand und Vliesflocken eingebracht, etwa 200 Tonnen“, erläutert die Tochter von Landgut-Geschäftsführer Thomas Prüfer. Zum einen müsse die Trittfestigkeit gewährleisten sein und zum anderen das Material ein bestimmtes Wasserhaltevermögen besitzen, erklärt sie. Um die Staubentwicklung in der Halle möglichst gering zu halten, wird der Boden über eine unter der Decke installierte Beregnungsanlage regelmäßig befeuchtet. Die Arbeiten haben Mitarbeiter des Landgutes mit betriebseigener Technik ausgeführt. Sie erhielten dabei fachkundige Unterstützung von einem Bodensachverständigen.

Und auch die Pferde selbst haben in den letzten Wochen quasi einen Gesundheitscheck durchlaufen. In der 46. Kalenderwoche haben die Pensionstiere alle Impfungen erhalten. „Sie wurden gegen Influenza, Herpes und Tetanus geimpft“, zählt Franziska Prüfer auf. 14 Tage zuvor waren die Pferde einer Wurmkur unterzogen worden.

Die Pferdehalter, die ihre Tiere im Krosigker Pensionsstall eingestellt haben, können - solange es die Witterung zulässt - mit den Pferden auf den Außenanlagen reiten. Im Winter drehen sie dann in der Reithalle ihre Runden. Auslauf auf den stallnahen Koppeln erhalten die Pferde indes auch in der kalten Jahreszeit, schiebt die Leiterin des Pferdehofes nach. „Vom Hellwerden bis zum frühen Nachmittag sind die Tiere draußen. Es sei denn, die Witterung oder die Bodenbedingungen lassen das nicht zu“, sagt sie.

 

 

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