• 2012
  • 01.10.
  • 2012.01.10.

Grünes, Heu und Stroh für Elefant & Co.

Dieser Tage war der alte Feldhäcksler vom Typ E 281 zum letzten Mal in diesem Jahr auf den Grünlandflächen des Landgutes Krosigk im Einsatz. Von Anfang Mai bis Mitte/ Ende September mäht ein Traktorist des Betriebes - Hubertus Neuhaus oder Wolfram Winterfeld - mit der Erntemaschine aus DDR-Produktion an den Wochentagen in der Frühe etwa anderthalb bis zwei Tonnen Grünfutter. Das Gras geht an den Zoologischen Garten in Halle, wo es vor allem der Fütterung der Afrikanischen Elefanten dient. „Der Zoo nimmt am liebsten einen etwas überständigeren Aufwuchs mit Beikräutern“, weiß Landgut-Geschäftsführer Thomas Prüfer. Daher werden für diesen Verwendungszweck vorrangig Rest- und Splitterflächen genutzt.

„Die Partnerschaft mit dem Zoo besteht schon seit vielen Jahren“, blickt der Betriebsleiter zurück. Eigens für diese Futterwerbung hält das Landgut den Feldhäcksler aus dem ehemaligen Kombinat "Fortschritt" vor. Das Grünfutter holt Zoo-Mitarbeiter Peter Barz mit dem Lkw ab. Treffpunkt ist täglich um 6.30 Uhr auf der jeweils angeschnittenen Fläche.

Seit etwa zehn Jahren liefern die Krosigker darüber hinaus ganzjährig auch Stroh und Heu an den Tiergarten, ebenfalls vor allem für dessen Dickhäuter. Etwa 250 Großballen Heu und 150 Großballen Stroh gehen übers Jahr hinauf auf den Reilsberg über der Saalestadt. Sie werden je nach Bedarf in größeren Abständen vom Betriebshof in Krosigk abgeholt, wo auch die Futter- und Einstreuvorräte für die Schafherden und die Pensionspferde des Agrarunternehmens lagern.

 

 

Themen: Futter, Zoo
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