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  • 2013.18.11.

Feldbau vor der Winterruhe

Kirsten Wilzki bespricht mit Wolfram Winterfeld und René Gensler die noch anstehenden Pflanzenschutzarbeiten. Bei aller Ernsthaftigkeit im Job kommt dabei auch der Spaß nicht zu kurz.

Pflanzenschutzlager

Kirsten Wilzki mit Wolfram Winterfeld und René Gensler bei einer Besprechung im Pflanzenschutzlager.

Bildgalerie: Feldbau vor der Winterruhe


Wolfram Winterfeld und René Gensler waren am vergangenen Donnerstag ein letztes Mal mit den Feldspritzen auf den Äckern des Landgutes Krosigk im Einsatz: Während der eine auf Rapsflächen eine Randbehandlung gegen Trespe vornahm, führte der andere im zuletzt gedrillten Winterweizen eine Herbizidbehandlung gegen Ungräser, insbesondere Windhalm, durch. „Damit ist in punkto Pflanzenschutz für dieses Jahr definitiv Schluss“, erklärte Kirsten Wilzki, die im Betrieb unter anderem für diesen Bereich mitverantwortlich ist. Nun seien die beiden Traktoristen gehalten, in den nächsten Tagen die beiden Pflanzenschutzspritzen und das Pflanzenschutzmittellager winterfest zu machen.

Technik winterfest machen

Und auch die anderen Maschinen und Geräte müssen auf die Winterruhe vorbereitet werden. Auf dem Technikstützpunkt in Kaltenmark sind Kollegen der beiden Pflanzenschutzexperten dabei, Mähdrescher und Schlepper, aber auch verschiedene Geräte für den Feldbau, zu reinigen, zu pflegen, zu warten und auf die Abstellung über die Wintermonate vorzubereiten. Kleine Reparaturen führen sie ebenfalls durch. Zudem wird ermittelt, was darüber hinaus an Ersatzteilen gebraucht wird, um diese zu verbesserten Konditionen im Frühbezug anfordern zu können. Daneben wurden und werden auch noch Arbeiten an Außenanlagen, auf dem Hofgelände und dem Getreidesilo erledigt. So war zum Beispiel David Junge am Donnerstagmorgen damit beschäftigt, den Weg, der am Betriebsgelände in Krosigk vorbei in die Feldflur führt, mit Schotter zu befestigen. Dabei kam der vom Agrarbetrieb neu erworbene JCB-Teleskoplader vom Typ 550-80 Agri Plus zum Einsatz. Am Freitagmorgen wird es für alle Mitarbeiter des Landgutes auf dem Technikstützpunkt auch noch die obligatorische Arbeitsschutzbelehrung geben. Ende nächster Woche soll die Feldbausaison 2013 dann mit einem vorgezogenen Weihnachtsfrühstück für die gesamte Belegschaft beendet werden.

Zuckerrübenrodung läuft

In dieser Woche sollen auch die verbliebenen Zuckerrüben aus dem Boden kommen. Am Sonntagabend hat das Lohnunternehmen Heller aus Reppichau mit den abschließenden Rodearbeiten auf rund 90 ha begonnen. Landgut-Geschäftsführer Thomas Prüfer hofft, dass die Mitarbeiter des Agrarservice Heller, der die Ernte in Dienstleistung für den Landwirtschaftsbetrieb erledigt, die Rodung bis Mittwoch abschließen können. Denn für die zweite Wochenhälfte sind Niederschläge angekündigt. Im Zwei-Schicht-Betrieb schafft der 520 PS starke, sechsreihige Köpfrodebunker Terra Dos T3 von Holmer zusammen mit dem Holmer-Rübentransporter Terra Variant des Lohnunternehmens etwa 40 ha pro Tag. Wenn Witterung und Bodenverhältnisse es zulassen, soll auf den Rübenflächen noch die Herbstfurche mit dem Schwergrubber gezogen werden.

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