• 2012
  • 17.03.
  • 2012.17.03.

Erste Stickstoffgabe fürs Getreide

Die Frühjahrsarbeiten kommen im Landgut Krosigk zügig voran. Nach dem Winterraps hat in den vergangenen Tagen auch nahezu das gesamte Wintergetreide die erste Gabe an Stickstoff erhalten. „Wir wollen heute fertig werden“, sagt Feldbauleiter Björn Küstermann. Seit Anfang voriger Woche sind 240 ha Wintergerste und 1.340 ha Winterweizen mit Ammonsulfatsalpeter (ASS) beziehungsweise Kalkammonsalpeter (KAS) versorgt worden.

Jeweils in Abhängigkeit vom Nmin-Gehalt im Boden erhielt die recht gut im Feld stehende Wintergerste 50 kg/ha N und der Winterweizen zwischen 50 und 70 kg/ha Reinnnährstoff - je nach Bestandsentwicklung.

 

Zeitgleich kamen im Betrieb inzwischen auch Durum auf 220 ha und Sommergerste auf 50 ha in den Boden. Der Hartweizen wurde vor der Saat mit 60 kg/ha N angedüngt, die Gerste erhielt einmalig 50 kg/ha N. „Der Stickstoffdünger wird mit dem anschließenden Arbeitsgang leicht in das Saatbett eingearbeitet“, erläutert der Feldbauchef.

 

Mit den Pflanzenbeständen ist Küstermann insgesamt recht zufrieden. Auswinterungsschäden sind in den Krosigker Fluren nicht zu verzeichnen. „Wir haben Glück gehabt. Die dünne Schneedecke hat die Pflanzen bei uns auch während der Tage im Februar mit Temperaturen bis zu minus 20 Grad ausreichend geschützt“, freut er sich.

Ab kommenden Dienstag steht nun die Aussaat der Zuckerrüben auf 220 ha auf dem Plan. Diese Arbeit übernimmt ein Lohnunternehmen, da das Landgut keine eigene Rübendrilltechnik hat. Die Hackfrucht erhält zuvor ebenfalls eine Stickstoffstartgabe von etwa 50 bis 60 kg/ha.

 

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