• 2013
  • 22.07.
  • 2013.22.07.

Den Titel erfolgreich verteidigt

Dabei überzeugte der junge Facharbeiter aus Halle-Seeben mit einer insgesamt vorzüglichen Leistung. Denn für seinen Auftritt mit Haupthund Jette (8 ½ Jahre) und Beihund Minna (5 ½ Jahre) heimste Michael Winz stolze 106,5 von 115 möglichen Punkten ein. Er selbst steuerte zu diesem Ergebnis mit der besten Hüteleistung aller sechs Teilnehmer immerhin 50 von maximal 55 Zählern bei, seine vierbeinigen Helfer schafften 43 von 45 bzw. 13,5 von 15 möglichen Zählern. Hinzu kamen drei Punkte für korrektes Auftreten des Hüters. Das erfahrene Punktrichterteam - die Schäfermeister Raimund Nagel und Bernd Bernhardt sowie Agraringenieur Siegfried Butzmann – hatten angesichts der sehr souveränen Vorstellung des jüngsten Starters im Feld letztlich kaum etwas auszusetzen. Damit hat sich Michael Winz wie in den beiden Vorjahren für das Landeshüten Sachsen-Anhalts qualifiziert. Im vergangenen Jahr holte er den Vizelandesmeistertitel. In diesem Jahr kann Michael sogar auf den Heimvorteil bauen, denn Gastgeber für den diesjährigen Finalwettbewerb ist sein Arbeitgeber, das Landgut Krosigk. Am 24. August findet das Landeshüten auf dem Mühlberg bei Krosigk statt. Vater Martin Winz kann sich noch Hoffnungen auf eine Teilnahme dort über die Punkteregelung machen, die neben den Vereinsmeistern die punktbesten Platzierten zum Start berechtigt. Der 65-jährige Schäfermeister, immerhin Rekordmeister des Landes, belegte mit seinen Hunden Atze und Lump im Saaletal mit 98 (45/38/15) + 3 Punkten wie im Vorjahr den zweiten Platz. Ein Missgeschick beim Begegnen der Herde mit einem Fahrzeug im Verkehr kostete ihn wertvolle Zähler. Ansonsten gab es auch an seiner Leistung kaum Abstriche zu machen. Beihund Lump glänzte gar mit Bestnote. Christian Winz (34) wurde mit seinem Hundegespann - Hilde und Linda - mit 71 (32/30/9) + 3 Zählern Dritter – punktgleich mit Schäfermeister Mario Wehlitz (47) aus Brambach. Die beiden Schäfermeister waren auch bei der Leistung des Hüters mit 32 Punkten gleichauf, sodass sie sich den Bronzerang teilten. Die Plätze fünf und sechs gingen an die beiden Gasthüter aus dem Brandenburgischen: Schäfermeister Sven Holland (35) aus Lobetal im Landkreis Barnim und Agraringenieur Rainer Schulze aus Schöneweide im Landkreis Teltow-Fläming. Alle sechs Teilnehmer hüteten mit Altdeutschen Hütehunden vom Schlag Gelbbacken. Ein besonderer Dank von Kommentator Hans-Joachim Bigotte und von den Preisrichtern ging an das Landgut Krosigk und die Betriebsleiterfamilie Prüfer sowie die Familie Winz, die schon traditionell das Saaletal-Hüten ausrichten und organisieren und wie immer sowohl das Hütegelände als auch die diesmal 430-köpfige Schafherde der Rasse Ile de France hervorragend vorbereitet hatten.

 

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