• 2012
  • 02.07.
  • 2012.02.07.

Arbeit auf dem Technikstützpunkt

Einige der Traktoristen des Landgutes Krosigk waren Ende vergangener Woche auf dem Technikstützpunkt in Kaltenmark beschäftigt. René Gensler, der voraussichtlich ab Anfang kommender Woche als Stammfahrer auf dem Mähdrescher sitzt, brachte seinen John Deere S690i auf dem Waschplatz mit dem Hochdruckreiniger noch einmal auf Vordermann. Den technischen Check hatte die Maschine bereits hinter sich.

Der Agrarbetrieb geht mit vier eigenen Mähdreschern in die Getreide- und Rapsernte. Diese haben jeweils mehr als 500 PS und sind mit 9,15 Meter breiten Schneidwerken und 11.000 Liter fassenden Korntanks ausgestattet.

Derweil werkelten Wolfram Winterfeld, Hubertus Neuhaus und Günter Schleuter in der Werkstatt an einem Feldhäcksler vom Typ E281 aus DDR-Produktion. Der Selbstfahrer, der im Betrieb zur Gewinnung von Grünfutter genutzt wird, war mit einem Motorschaden ausgefallen. Die beiden Traktoristen und der Werkstattmitarbeiter pflanzten dem Häcksler aus dem Kombinat „Fortschritt“ ein gebrauchtes, aber noch funktionstüchtiges Antriebsaggregat ein. Vom gelungenen Probestart nach fast drei Tagen mühseliger Arbeit kündete schließlich eine dichte Abgaswolke über dem Hof.

Reichlich zu tun hatten die Mitarbeiter des Landgutes zudem gestern und heute zusätzlich mit Aufräumarbeiten nach dem Gewitter, das in der Nacht von Samstag auf Sonntag über Krosigk wütete. „Bei uns sind binnen einer halben Stunde 35 Millimeter Niederschlag runter gegangen“, sagte Feldbauleiter Björn Küstermann heute Mittag. Ausgespülte Wege mussten wieder in Ordnung gebracht und umgestürzte Bäume weggeräumt werden. Durch den Regen sind darüber hinaus die Getreidebestände stellenweise ins Lager gegangen.

 

 

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