• 2012
  • 13.07.
  • 2012.13.07.

Zuversicht trotz Regenschauer

Das regenreiche, kühle Wetter der vergangenen Tage sorgte für eine Zwangspause beim Drusch der Wintergerste. Dennoch gibt es für die Ribbecker Landwirte keinen Anlass, Trübsal zu blasen.

Zwar sind bislang lediglich acht Hektar abgeerntet, die mit der frühen Sorte Laverda bestellt waren. Doch die Gerstenbestände auf weiteren 44 Hektar sind noch zu feucht. Dabei hätten sie durchaus schon gedroschen werden können, berichtet Peter Kaim. „Wir haben nämlich eine Trocknungsanlage gekauft, die schon längst auf dem Hof stehen sollte. Leider verzögert sich die Auslieferung um zwei Wochen.“ Dafür sind die Arbeiten am Blockheizkraftwerk neben der Biogasanlage im vollen Gange. Die Spezialisten  der Firma Lankow bereiten hier die Anschlüsse für die Fernwärmerohre vor, um ein halbes Dutzend Wohnungen sowie das Schloss und die Kirche in Ribbeck, aber auch die Werkstatt und die Trocknungsanlage zu versorgen. Vier Container stehen dafür bereits bereit, ein weiterer wird gegenwärtig vorbereitet, um der Wärmeverteilung eine schützende Hülle zu geben. „Wenn die Anlage  bis spätestens Anfang August steht, kann uns Petrus kaum noch einen Strich durch die Rechnung machen,“ äußert Peter Kaim voller Zuversicht. Diese resultiert auch aus den außerordentlich lukrativen Vorerntekontrakten, die der Ribbecker gerade mit der Pritzwalker Niederlassung eines niedersächsischen Landhändlers abgeschlossen hat. Für den Roggen gibt es 207 Euro je Tonne, für den Weizen 230 Euro je Tonne. Erreicht das Getreide nur Futterqualität, gibt es dafür immer noch 195 beziehungsweise 210 Euro je Tonne. Zudem gelten die Preise ab Halle, es fallen also keinerlei Transportkosten an. „Ein Top-Angebot, bei dem man einfach  nicht Nein sagen kann.“

 

 

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