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Weihnachtspost mit einem Blick zurück

Bildautor: © Wolfgang Herklotz

Gemeinsam gehen Nancy Matuszewski, Walburga und Peter Kaim im Büro noch einmal den Brief an die Verpächter durch. Foto: Wolfgang Herklotz

Kurz vor dem Fest bekommen die Verpächter traditionell Post vom Havellandhof. Der auf Schmuckpapier gedruckte Brief enthält nicht nur Grüße und Wünsche zum Fest. Die Ribbecker Landwirte bedanken sich zugleich für das Vertrauen in die gute Bewirtschaftung ihrer Flächen und geben einen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr.


Dieses begann mit einem Winter, der nicht enden wollte und sich bis in den April hineinzog. Im März war es deutlich zu kühl, der Mai wiederum lag mit 137,3 Litern Niederschlag je Quadratmeter um das Dreifache über dem langjährigen Mittel. Trotz dieser Extreme konnten sich die Kulturen gut entwickeln. „ Wir hatten leicht überdurchschnittliche Erträge sowohl beim Getreide als auch bei Ölfrüchten und Futterpflanzen bei stark schwankenden Preisen. Es hat sich bewährt, zu verschiedenen Jahreszeiten zu verkaufen, um das Risiko bei der Vermarktung zu minimieren“, berichten Peter Kaim und Norbert Sommer.


Die Landwirte informieren zugleich, dass in diesem Jahr erstmals auf fünfeinhalb Hektar frühreifende Sojabohnen angebaut wurden. Der Ertrag von 15 Dezitonnen je Hektar entsprach nicht den Erwartungen. Dennoch soll 2014 der Anbau auf gleicher Fläche fortgesetzt werden, um eine eigene Eiweißquelle für das Milchvieh zu haben.  Als positiv bezeichnen die Ribbecker die Entwicklung des Milchpreises, der aktuell bei 41 Cent je Liter liegt.


Was für die Entwicklung des Betriebes ebenfalls sehr wichtig ist: Der Havellandhof ist als Ausbildungsbetrieb für den Beruf Landwirt mit jeweils einem Azubi im zweiten und im ersten Ausbildungsjahr gut aufgestellt. „Beide sind hoch motiviert, und es macht Freude, einen Beitrag zur Förderung landwirtschaftlicher Nachwuchskräfte leisten zu können“, heißt es in dem Brief, der zugleich darauf verweist, dass der Havellandhof auch in diesem Jahr wieder Praxispartner der BauernZeitung war. Wer noch genauere Informationen über die einzelnen Abläufe in Ribbeck haben möchte, kann dazu das Internet nutzen. Was so mancher der Verpächter bereits getan haben dürfte.

 

Wolfgang Herklotz

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