• 2012
  • 04.05.
  • 2012.04.05.

Weidegang in vollen Zügen

Endlich wieder richtig draußen! Es ging flott zur Sache, als die Jungrinder vor einigen Tagen auf das Weideland bei Ribbeck getrieben wurden.

„Die sind ganz schön losgestürmt. Da muss man schon gut zu Fuß sein, um hinterher zu kommen“, meint Norbert Sommer. Die knapp vier Dutzend Rinder hatten zwar zuvor schon den Auslauf am Stall ausgiebig nutzen können. Aber in der freien Natur weiden zu können ist doch für die Wiederkäuer viel angenehmer. Mit zehn Hektar steht ausreichend Fläche zur Verfügung, auf der vor allem Weidelgras und Lieschgras, aber auch etwas Weißklee zu finden sind. Das Futterangebot war anfangs aufgrund der zumeist kühlen Witterung nicht allzu üppig, räumt Sommer ein. „Doch das hat sich inzwischen geändert. Ich halte es für günstiger, den Weidegang frühzeitig einzuleiten, als später dann mit überständigem Futter zu tun zu haben.“ Den Jungrindern wird zudem Mineralfutter vorgelegt, und für ausreichend Wasser ist ebenfalls gesorgt. Vor dem Austrieb hatte Norbert Sommer gründlich den Elektrozaun kontrolliert. „Die Jungrinder sind manchmal wie Halbstarke, die ihre Grenzen austesten müssen. Deshalb schaue ich lieber einmal mehr hin, ob der Zaun auch wirklich ausbruchssicher ist.“ Mindestens einmal am Tag sieht der Landwirt nach dem Rechten. „Wir hoffen jetzt auf etwas Niederschlag und wieder ansteigende Temperaturen, damit es noch mehr Aufwuchs gibt. Dann gehen wir zur Portionsweide über.“ 

 

 

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