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  • 2014.20.01.

Vom Stall zur Ausbildungsbörse

© Wolfgang Herklotz

Florian Meißner und Philipp Kaim (v. r.) standen auf der Ausbildungsbörse Rede und Antwort.

So auch am Donnerstag. Doch gegen 7 Uhr wurde er von Peter Kaim abgelöst, um  sich rechtzeitig auf den Weg nach Paaren machen zu können. Dort fand an diesem Tag im MAFZ-Erlebnispark die mittlerweile 4. Messe „Treffpunkt Ausbildungsbörse“ statt. Diese wird vom Landkreis Havelland organisiert, um Schüler auf Ausbildungsmöglichkeiten und duale Studiengänge aufmerksam zu machen. Traditionell hat hier auch der Kreisbauernverband Havelland seinen Stand, um speziell für die Grünen Berufe zu werben. Ein Anliegen, das der Havellandhof kräftig unterstützt. Zusammen mit Florian Meißner war Philipp Kaim nach Paaren gekommen, um praktische Informationen und Tipps zu geben. Was offensichtlich gut ankam.  Denn wer könnte  die jungen Leute wohl besser ansprechen als Florian, der gerade seine Ausbildung absolviert, und Philipp, der quasi auf dem Havellandhof aufgewachsen ist und nach dem Abitur in diesem Jahr die landwirtschaftliche Ausbildung aufnehmen wird?


Zur Überraschung der beiden Ribbecker waren die jungen Leute relativ gut informiert, die an den Stand kamen. „Die hatten schon Vorstellungen, was Landwirtschaft  heutzutage leistet. Sie wollten von uns vor allem wissen, was man bei der Bewerbung beachten muss“, berichtet Florian. Und Philipp ergänzt: „Hilfreich war, dass wir ein Papier mit der Übersicht aller Ausbildungsbetriebe im Havelland mitgeben konnten. Ich gehe davon aus, dass sich dort bald Interessenten melden werden.“


In dieser Woche waren auf dem Havellandhof vor allem Pflegeearbeiten an den Hecken angesagt, um die Wirtschaftswege freizuhalten. Sie erstrecken sich immerhin auf rund 20 Kilometer Länge. „Unser Ziel ist es, jährlich etwa zwei Kilometer freizuschneiden“, erklärt  Peter Kaim. „Wir haben zahlreiche Holunderbüsche, aber auch Ebereschen, die zum Teil schon stark verholzt sind. Da hilft nur noch die Kettensäge.“ Die soll auch in den nächsten Tagen zum Einsatz kommen, um ausreichend Platz für einen neuen Wirtschaftsweg zu schaffen, der unterhalb der Biogasanlage entstehen soll. Zugleich laufen die letzten Vorbereitungen auf das abschließende Gespräch zur Betriebsprüfung. Diese hatte bereits im August vergangenen Jahres begonnen und sich durch das Ausscheiden des langjährigen Beraters verzögert. „Wir sind aber zuversichtlich, dass alles zu einem guten Ende kommt“, so Peter Kaim.  

Wolfgang Herklotz

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