• 2013
  • 13.09.
  • 2013.13.09.

Sudangras, Silomais, Sojabohnen

Bildgalerie: Sudangras, Silomais, Sojabohnen


Kräftige Niederschläge zu Wochenanfang behinderten den Fortgang der Arbeiten auf dem Havellandhof. Allein am Montag fielen mehr als 15 Liter pro Quadratmeter. Doch nun stehen wieder die Futterernte und Grassilage an.

Der dritte Schnitt

Auf rund 140 Hektar Grünland ist der dritte Schnitt fällig. Zugleich werden die Maisflächen „angehäckselt“. Was bedeutet, dass auf allen Schlägen ein Streifen rundum gezogen wird. „Wir machen das vor allem, um Zugang zu unseren Flächen zu schaffen und Wildschäden zu minimieren“, erläutert Peter Kaim. Denn dadurch haben die Jäger bessere Sicht, um den Schwarzkitteln nachstellen zu können. Der Mais hat freilich erst in zehn bis 14 Tagen die optimale Reife. Die derzeit  gehäckselten Partien weisen noch einen Feuchtigkeitsgehalt von 29 bis 30 Prozent auf. Was nicht verwundert, wenn es sich um Mais wie auf der Fläche zwischen Ribbeck und Marienhof handelt, die als Zweitfrucht erst Ende Mai gedrillt wurde. Doch diese Partien machen nur einen geringen Anteil aus. Dafür hat das beauftragte Lohnunternehmen Plümecke aus Pessin die Chance, schon absehbare Arbeitsspitzen abzubauen. Zudem warten die Silos an der Biogasanlage bereits darauf, Nachschub aufzunehmen. Robert Jäkel und Praktikant Vladimir sorgen hier dafür, dass dieser ordentlich festgefahren wird.

Sojabohnen brauchen Zeit

Für die Ernte der erstmals auf fünf Hektar angebauten Sojabohnen ist es noch zu früh. Die Entwicklungsphase der eiweißreichen Futterpflanze ist zwar weitgehend abgeschlossen. Doch es braucht noch mindestens drei, vier trockene Tage bis zum Drusch, schätzt Peter Kaim. Obwohl dafür normalerweise Ende September angegeben wird. „Bis dahin kann allerdings schon passiert sein, dass die Schoten platzen.“ Der Landwirt rechnet mit einem Ertrag von etwa 20 Dezitonnen pro Hektar.

Sudangras übermannsgroß

Spannend wird auch, welches Ergebnis beim Sudangras zu Buche steht. Die an der B5 zwischen Ribbeck und Berge angebaute, übermannsgroße Kultur hat sich prächtig entwickelt und der Sommertrockenheit ordentlich getrotzt. Aber ist sie schon reif, um sie vom Feld zu holen? Ein Probehäckseln am heutigen Tag soll Aufschluss bringen.

Regen ist willkommen

Auf Hochtouren dürfte es in die nächste Woche gehen. Geplant ist, Winterroggen und –gerste auszusäen. Und wenn das Wetter nicht mitspielt, wie die Voraussagen andeuten? Peter Kaim gibt sich gelassen . „Regen ist zur rechten Zeit willkommen. Dem vor wenigen Wochen gedrillten Raps hat er in jedem Fall gut getan.“ Und zu tun gibt’s auch bei Zwangspausen  auf dem Hof ohnehin. So wie vergangene Woche, als die Ribbecker in die „unterirdische Infrastruktur“ investierten: Es wurden Elektrokabel, Wasserleitungen und Entwässerungsrohre für den Jungrinder- und Trockensteherstall verlegt.     

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