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  • 09.01.
  • 2014.09.01.

Start stimmt zuversichtlich

Bildautor: © Wolfgang Herklotz

Jan-Ole Groth, Hartmut Siebert, Florian Meißner und Peter Kaim (v. l.).

Das neue Jahr hat zwar noch nicht den gewünschten Schnee  gebracht, um die Winterkulturen vor  möglichen Kahlfrösten zu schützen. Dafür gibt es zwei  Ereignisse, die zuversichtlich stimmen.

 

Sehr gut für Jan-Ole

Am Montag dieser Woche bestand Jan-Ole Groth, Auszubildender im zweiten Lehrjahr, seine praktische Fahrprüfung. Der nun 18-Jährige kann somit den Schlepper und die gesamte Ernte- sowie Bestelltechnik uneingeschränkt nutzen. Am Tag darauf erhielt er  die Note „Sehr gut“ für  sein Berichtsheft, in dem die Abläufe im Betrieb dokumentiert, aber auch die eigenen Arbeiten detailliert  vorgestellt werden. Überdies sind ausführliche Erfahrungsberichte zur Bewirtschaftung von Grünland, zur Funktionsweise der Biogasanlagen und zu weiteren Themen zu erstellen. „Wir freuen uns, dass Jan-Ole so eine erfolgreiche Vorbereitung der Zwischenprüfung hingelegt hat“, meint Peter Kaim, der als Ausbilder die Berichte vorher kontrolliert und gegengezeichnet hat.

 

Neuer Schlepper mit 210 PS und GPS

Das zweite Ereignis für den Havellandhof war der Kauf eines neuen Schleppers der Marke John-Deere. Das aktuelle Ultimate-Modell der 6-er Reihe mit 210 PS hatte schon vor einiger Zeit das Interesse des Ribbeckers geweckt. Nachdem er sich mit dem Verkaufsberater der Firma Clausen aus Zeestow über technische Einzelheiten verständigt  hatte (wir berichteten in der 47. Woche darüber), wurde am 7. Januar schließlich der Kaufvertrag unterzeichnet. Der neue Schlepper ist mit GPS ausgestattet . Den Ausschlag  gab schließlich auch die Zuverlässigkeit der Werkstatt in Zeestow, die die Ribbecker schon seit Jahren zu schätzen wissen. „Ich hoffe, dass sich diese Investition schon bald auszahlt. Denn wenn es keine Überschneidung beim Ausbringen von Dünger und  Pflanzenschutzmitteln sowie bei Drillarbeiten gibt, lassen sich spürbar Betriebsmittel  einsparen“, so Kaim.

 

Hilfe von oben?

Auf seiner Wunschliste fürs neue Jahr steht zudem, dass Langfinger künftig einen Bogen um den Havellandhof machen, nachdem Ende vergangenen Jahres sämtliche Technik mit künstlicher DNA markiert wurde. Und dass der Betrieb von  den Wettextremen des Vorjahres verschont bleibt, zu dem starke Niederschläge und eine lange Trockenphase ebenso gehörten wie  das Sturmtief Xaver, das das Dach eines Wirtschaftsgebäudes abgedeckt hatte. Nicht zuletzt setzt der Ribbecker Landwirt darauf, den  geplanten Umbau sowie Reparaturarbeiten auf dem Hof zügig anzugehen. So sollen die Kälberiglus überdacht und der  Boden des Liegestalls mit einer Asphaltdecke  versehen werden. „Hilfreich wäre aber auch ein wenig Unterstützung von oben“, meint Peter Kaim und schmunzelt. „Ein paar Zentimeter Schnee sind der beste Schutz vor Auswinterungen.“    

Wolgang Herklotz

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