• 2012
  • 28.06.
  • 2012.28.06.

Siebenschläfer war nicht schuld

Eigentlich wollte Peter Kaim an diesem Donnerstag die fünf Hektar große Fläche abmähen, auf der das Ungarische Energiegras wächst. Dass er das Ganze noch einmal um eine Woche verschob, lag aber nicht an den umfangreichen Niederschlägen am Vortag.

Denn die sogenannten C3-Gräser  können bei entsprechendem Gehalt an Trockensubstanz  gleich gehäckselt und siliert werden, berichtet Peter Kaim. „Allerdings sagt man, dass der optimale Zeitpunkt darin besteht, wenn die Blüten gut sichtbar sind.“ Dies sei aber gegenwärtig noch nicht der Fall. Deshalb habe er die Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf in Bayern konsultiert, wo derzeit in einem Projekt die Tauglichkeit besagter Gräser als Dauerkultur für die Biogasnutzung geprüft wird. „Mir wurde empfohlen, noch ein paar Tage zu warten.“

Zum Siebenschläfer waren übrigens drei Millimeter Regen je Quadratzentimeter gefallen, davor waren es mal 14, mal 19 Millimeter. Im Juni stehen insgesamt 51 Millimeter zu Buche. „Die Niederschlagsbilanz ist mittlerweile wieder ausgeglichen“, urteilt Peter Kaim. „Aber das wechselhafte Wetter bringt schon einiges durcheinander. Ob der Start in die Wintergerstenernte wie geplant Mitte Juli erfolgen kann, steht noch in den Sternen. Immerhin konnten die Ribbecker am diesem Donnerstag ihren zweiten Aufwuchs vom Grünland auf 55 ha ernten.

 

 

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