• 2013
  • 29.11.
  • 2013.29.11.

Schlachtvieh geht auf Reisen

Schlachtvieh geht auf Reisen

Der Viehtransporter vor dem Milchviehstall.

Ein großer Viehtransporter fährt vor den Stall. Nachdem die Rückklappe abgesenkt wurde, werden vier Kühe verladen. Sie sind euterkrank und lassen sich nur schwer melken.

Eigentlich fällt es immer schwer, sich von den Tieren zu trennen, meint Norbert Sommer. „Aber in dem Falle ist es das Beste, sie zum Schlachten zu bringen.“  Wenig später rollt der Transporter schon wieder vom Hof. Sein Ziel ist der Schlachthof in Teterow. Die Ribbecker Landwirte hoffen, noch einen guten Preis für die Schlachtkühe zu erzielen. 600 Euro pro Tier sollten es schon sein, erwartet Norbert Sommer. „Denn unser Bestand kann sich sehen lassen. Das haben dieser Tage erst wieder die Klauenpfleger bestätigt, als sie zum Schneiden hier waren.“

Positives vermeldet auch der Landeskontrollverband auch bei den jüngsten Milchuntersuchungen. Der Fettgehalt liegt bei 4,45 %, der Eiweißgehalt bei 3,59 %.   Die Zellzahl hat sich auf einen sehr geringen Durchschnittswert von 150 000 je Milliliter eingepegelt. Was Sommer auf mehrere Faktoren wie den Einsatz des Zusatzfutters PA-ΩMAGLIT, aber auch und vor allem die engagierte Arbeit der Melkerinnen zurückführt. „Wir sind froh, dass wir mit Jeanette Stolle jetzt eine weitere gewissenhafte Kollegin im Stall haben.“ 

In dieser Woche beendeten die Ribbecker die diesjährige Weidesaison. Die 30 Jungtiere und 20 Trockensteher hatten den bis zuletzt noch ansprechenden Aufwuchs verwerten können. Abgeschlossen sind nun auch die restlichen Arbeiten beim Streuen von Mist und Kalk. Da der Boden leicht gefroren war, konnten Strukturschäden beim Ausbringen vermieden werden.  Gewohnt umsichtig hatten Olaf Möhring und Gero Hübner  dafür gesorgt. Jungfacharbeiter Robert Jäkel wurde gemeinsam mit Azubi Florian Meißner für zwei Tage  an die Heimvolkshochschule am Seddiner See zum „Stammtisch der Junglandwirte“ delegiert.   

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