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Ribbecker nutzen milde Temperaturen

© Havellandhof

Erste Amtshandlungen: Der Neue auf dem Havellandhof, Sebastian Schönfeld, packt bei der Landschaftselementpflege gleich tatkräftig mit an.

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Endlich können die Ribbecker ans Werk und ihre, schon in der Vorwoche geplanten Pflegearbeiten an den Landschaftselementen angehen. „Die Woche war voller Turbulenzen“, blickt Peter Kaim noch einmal auf die vergangenen Tage zurück und erklärt: „Es hat uns mehr Anstrengungen gekostet, die Genehmigungen für das Beschneiden zu bekommen, als die Arbeiten selbst.“ Doch nun hat er den Amtsweg  durchlaufen und Kopfweiden sowie Holunderbüsche an den Wirtschaftswegen und die Landschaftselemente werden zurückgestutzt. Am Donnerstag folgte ein Dienstleister dem Rufe Kaims, „der die Äste zu Hackschnitzel machen wird“.

Unterstützung bekommen Kaim und seine Mannen dabei nicht nur vom Dienstleister, sondern auch vom Neuen im Ribbecker Team. „Eigentlich wollten wir Sebastian Schönfeld erst zum 1. März einstellen“, verrät Kaim. Doch aufgrund der günstigen Witterung gibt es derzeit schon ausreichend auf dem Havellandhof zu tun, sodass der 25-jährige landwirtschaftliche Facharbeiter bereits zwei Wochen früher seinen Dienst auf dem Hof antreten durfte – und wollte. „Sebastian hat sich selbst bei uns vorgestellt – schon im August“, berichtet Kaim von der Initiative Schönfelds, der neu in der Ribbecker Region ist. Damals habe es noch nicht geklappt. „Wir hatten mit reichlich Vorruheständlern gearbeitet.“ Das aber reiche nun nicht mehr aus. „Künftig wird Sebastian Schönfeld das abpuffern.“ Seine ersten Aufgaben führen ihn dabei zur Landschaftspflege.

Doch nicht nur wegen der Notwendigkeit der Pflegearbeiten ist Kaim froh über die ungewöhnlich milden Temperaturen im Februar. „Wir nutzen die gute Befahrbarkeit und die untypische Witterung für diese Jahreszeit, um Grunddünger auf die Winterraps- und Wintergetreideflächen auszubringen.“ 150 Kilogramm Kieserit  werden daher auf jedem der 160 Hektar Winterrapsfläche verteilt. Außerdem bringen die Ribbecker 20 Kubikmeter flüssige Gärreste auf die Grasvermehrungsflächen aus. Arbeiten, die so für den Februar nicht vorgesehen waren. Kaim: „Aber gedanklich sind wir schon vier Wochen weiter.“ 

Marcus Gansewig

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