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  • 10.10.
  • 2013.10.10.

Ökoweizen und Körnermais

Dienstleister aus Pessin häckselt Mais

Maishäckseln

Dienstleister aus Pessin häckselt Mais

Bildgalerie: Ökoweizen und Körnermais


Den Mittwoch konnten die Ribbecker gemeinsam mit dem beauftragten Lohnunternehmen Plümecke aus Pessin nutzen, um den nur wenige hundert Meter von der Biogasanlage entfernten Schlag „Landwiesen“ abzuernten.  Robert Jäkel, Azubi Florian Meißner und Philipp Kaim brachten das frische Häckselgut zügig zum Silo, wo Peter Kaim und Praktikant Vladimir Ostin dafür sorgten, dass der Stapel ordentlich verdichtet wurde.

 

Ökosaatgut mit Verzögerung

 

Zur gleichen Zeit war Olaf Möhring auf den Flächen des Jugendhofs Berge unterwegs, um Weizen zu drillen. Dieser sollte eigentlich schon längst im Boden sein, doch die Lieferung des Ökosaatgutes hatte sich verzögert. „Wenn es nach uns gegangen wäre, hätten wir den Weizen Ende September, spätestens Anfang Oktober gedrillt“, meint Peter Kaim. „Doch wir gehen davon aus, dass unsere Dienstleistung doch noch den gewünschten Erfolg bringt, zumal es sich um eine Premiere handelt.“ Die Mühle aus Buchow-Karpzow hatte Interesse an Ökoweizen aus der Region angemeldet, der im kommenden Jahr verarbeitet werden soll. Für den Anbau auf 6,5 ha wurden Ökoflächen im benachbarten Berge mit einer Bodenwertzwahl von 35 ausgewählt.

 

Tulpenzwiebeln gesteckt

 

Vorbereitung für das Jahr 2014 haben die Ribbecker auch am Anfang dieser Woche getroffen, als sie die Flächen an der B5 zwischen Ribbeck und Berge bestellten. Hier kamen 60 000 Stück früh- sowie spätreifender Tulpenzwiebeln in den Boden, damit auch künftig Liebhaber selbst geschnittener Blumen auf ihre Kosten kommen können. Das Angebot hatte sich in diesem Jahr wieder einer regen Nachfrage erfreut. Bewährt hat sich ebenso die hofeigene Trocknungsanlage, die dieser Tage genutzt wurde, um den ersten Körnermais zu behandeln. Dieser, auf 6 von insgesamt 31 Hektar gedroschen, hat noch nicht den gewünschten Trockensubstanzgehalt von 14,5 %. „Doch wir können so den Zeitverzug bei der Maisernte kompensieren und gleichzeitig die Gratiswärme der Biogasanlage sinnvoll nutzen“, erklärt Peter Kaim. Und freut sich, dass sein Sohn Philipp in diesen Tagen, wo jede Hand gebraucht wird, mit aushilft. Obwohl er eigentlich Ferien hat.

 

Schnupperpraktikum in Sachsen

 

Der 17-Jährige, angehender Abiturient, war auch schon in der ersten Ferienwoche im Einsatz, da allerdings in einem sächsischen Betrieb. Bevor er in der Herzogswalder Agrar GmbH im Sommer nächsten Jahres seine Ausbildung als Landwirt antritt, wollte er sich schon mal einen Überblick verschaffen. Sein Eindruck?  „Die Arbeiten dort sind etwas anders als bei uns organisiert. Kein Wunder bei einem Betrieb mit 1 700 Hektar Fläche und mehr als 500 Milchkühen. Aber ich wurde gut aufgenommen, durfte gleich mit ran. Ich habe mich ums Milchvieh gekümmert, Tränken gesäubert, Kühe markiert.“ Mais abfahren stand nicht auf dem Programm? „Doch“, versichert Philipp. „Aber bei den Hanglagen dort ist das eine ganz andere Herausforderung  als bei uns.“         

  

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