• 2013
  • 13.06.
  • 2013.13.06.

Landpartie: Brandenburg und Sibirien

Personen auf Heuwagen

Imker zeigt Bienenwabe

Kind schaut sich Bienenwaben an

Kind füttert Schaf

Mitarbeiter des Ribbecker Hofes

Arbeiter des Havellandhofes

Arbeiter beim Streichen

Wie funktioniert eine Biogasanlage? Warum ist die Imkerei gerade für den Landwirtschaftsbetrieb so wichtig? Antwort auf diese und weitere Fragen erhielten die Besucher der Brandenburger Landpartie am vergangenen Wochenende. Zu den landesweit rund 250 Gastgebern gehörte auch der Havellandhof in Ribbeck. Geboten wurden Stall- und Feldbesichtigungen sowie Fahrten über das Betriebsgelände. Das gesamte Team stand an beiden Tagen zur Verfügung, um die rund 300 Besucher zu informieren und zu bewirten. Mit dabei war diesmal auch Imker Rainer Groth aus Brieselang, der viel Wissenswertes zur Bienenhaltung zu vermitteln wusste.

Praktikanten

Das Team des Havellandhofes erhielt inzwischen Verstärkung. Nachdem hier bereits Vladimir  Ostin, Agrarstudent aus dem russischen Uljanovsk, ein mehrmonatiges Praktikum absolviert, gesellte sich noch Vladimir Nikitin hinzu. Er studiert an der Agrarakademie Belgorod. Die beiden legen auf dem Hof kräftig mit Hand an, betreut von Hartmut Siebert. Die jungen Männer aus Russland sind zum ersten Mal in Deutschland, eine Premiere erlebte aber auch Peter Kaim.

Sibirien

Er reiste dieser Tage zusammen  mit einer Delegation von Landwirten aus dem Havelland und anderen Landkreisen für ein paar Tage nach Novosibirsk, um sich einen Einblick von der Landwirtschaft zu verschaffen. Sein Resümee: „Es gibt dort eine Riesen Aufbruchstimmung. Wir haben Milchviehanlagen mit hohem Kuhkomfort gesehen und einer durchschnittlichen Herdenleistung von 8 000 Kilogramm je Tier. Allerdings gelten dort längst nicht so strenge Umweltauflagen wie bei uns. “ Den Havelländer beeindruckte zudem die Gastfreundlichkeit der Sibirier. „Wir wurden bewirtet, dass sich förmlich die Tische bogen.“ Kaim revanchierte sich, indem er seine Erfahrungen beim Luzerneanbau weiter gab. Mit den Erträgen waren die  Gastgeber so gar nicht zufrieden. „Die Königin der Futterpflanzen darf erst nach der Blüte geschnitten werden, denn sonst wird der Wurzeltiefgang unterbrochen.“

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