• 2013
  • 01.11.
  • 2013.01.11.

"Klar Schiff" auf dem Hofgelände

Hübner reinigt SeedHawk

Bildgalerie: "Klar Schiff" auf dem Hofgelände


In dieser Woche wurde Winterroggen- und –weizen auf den restlichen 38 Hektar gedrillt. Die Ribbecker konnten dank der spätsommerlichen Witterung den noch übriggebliebenen Kalk ausbringen und die  Herbizidbehandlung des Wintergetreides abschließen.  Die Spritze kam auch am Mittwoch zum Einsatz. Olaf Möhring füllte rund 3 200 Liter Wasser, dazu Propionsäure Agil S und das Netzmittel proagro in den Tank, nachdem Peter Kaim vorher ausgerechnet hatte, wieviel benötigt wird, um die 16 Hektar Grasvermehrungsfläche vor  dem Durchwuchs mit Trespe und Gemeinem Windhalm zu schützen. „Der Einsatz ist bei Vegetationsausklang zulässig, wenn die vorgeschriebene Dosis von 0,2 Liter Agil S pro Hektar eingehalten wird“, erläutert Peter Kaim. Allerdings reicht im Normalfall eine Randbehandlung aus, um das Vordringen der  im Vermehrungsbestand unerwünschten Gräser zu stoppen.

 

Mit Hochdruck

Während die Spritze vom Hof rollt, sind die anderen Teammitarbeiter mit Reinigungsarbeiten beschäftigt. Gero Hübner spritzt die Direktsaatmaschine SeedHawk gründlich mit dem Hochdruckreiniger ab, um sie anschließend mit Pflanzenöl zu behandeln, abzuschmieren und ins Winterquartier zu bringen. Hartmut Siebert und Azubi Florian Meißner sorgen für „Klar Schiff“  am Rinderstall. Sie rücken dem Dung zuleibe, der am Auslauf reichlich angefallen ist. Für Florian, mittlerweile seit genau einem Vierteljahr im Betrieb, gibt es zweifellos spannendere Arbeiten. „Scheiben oder Grubbern macht natürlich mehr Spaß“, räumt er ein. „Aber das hier muss schließlich auch getan werden, damit sich die Kühe wieder wohl fühlen.“  Zumal die Arbeiten auf dem Havellandhof sehr abwechslungsreich sind, meint der Achtzehnjährige. Denn durch  Milchproduktion und Biogasanlage sowie die angeschlossene Trocknung sind die Anforderungen viel umfangreicher als auf dem elterlichen Hof in Markee, wo ausschließlich Feldbau betrieben wird. Es sei Interessant, die unterschiedlichen Kreisläufe kennenzulernen und vor allem selbst aktiv dabei zu sein. „Ich durfte gleich von Anfang an mit ran. Nach Gesprächen mit anderen Auszubildenden weiß ich, dass das gar nicht so selbstverständlich ist.“ Demnächst wird sich Florian in die Fütterung von Milchvieh einweisen lassen. Die Vierbeiner bedarfsgerecht zu versorgen heißt, ein gehöriges Stück Verantwortung zu übernehmen. Wenn die aber wie auf dem Havellandhof mit reichlich Vertrauen einhergeht, sind die Aussichten gut. 

 

 

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