• 2014
  • 06.03.
  • 2014.06.03.

Grünland will gepflegt sein

© Wolfgang Herklotz

Pflegearbeiten auf der Grasvermehrungsfläche

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Die ersten Pflegearbeiten auf dem Grünland sind angelaufen. Die rund 26 ha große Grasvermehrungsfläche zwischen Ribbeck und Groß Behnitz  wird  geschleppt und gesäubert. Hier waren Gärreste von der Biogasanlage ausgebracht worden.

Zum Einsatz an diesem Tag kommt Sebastian Schönfeld, der erst seit ein paar Wochen auf dem Havellandhof ist. Mit von der Partie ist Carolin Richter, die vor wenigen Tagen ein Praktikum im Betrieb begonnen hat. Die junge Frau hat ihren Masterabschluss in der Tasche und ist auf Jobsuche. Sie nutzt gern die Gelegenheit, die Zeit der Bewerbungen mit einem praktischen Einsatz zu verbinden. „Carolin hat sich schon wacker geschlagen“, berichtet Peter Kaim.  Nach einer kurzen Probefahrt und Einweisung durfte sie sich gleich auf den Schlepper setzen und zwei  große Fuhren Hackgut von einer Kurzumtriebsplantage  Richtung Hof abtransportieren. Allein natürlich.

Nachdem alle Bestände mit der ersten Stickstoffgabe versorgt sind, wird jetzt die restliche Grunddüngung ausgebracht.  Zugleich  bringen die Ribbecker weitere Gärreste auf den mit Futterroggen bestellten Flächen aus. Sie achten darauf, dass der wirtschaftseigene Dünger gleichmäßig verteilt wird, 15 Kubikmeter je Hektar. In den nächsten Tagen bekommt der Raps eine Insektizidbehandlung. Die Ölpflanze hat sich gut entwickelt, dafür muss  jetzt mit dem Zuflug der Rapsschädlinge gerechnet werden.

Auf dem Hofgelände ist die Havelberger Dachdecker GmbH  damit beschäftigt, das vom Sturmtief Xaver im Dezember arg in Mitleidenschaft gezogene Dach auf dem Wirtschaftsgebäude mit neuen Platten zu versehen. „Ich bin froh, dass die Warterei nun eine Ende hat“, gesteht Peter Kaim. Eine stabilere Konstruktion soll dafür sorgen, dass der nächste Sturm nicht wieder solchen Schaden anrichten kann. Als eine gute Nachricht bezeichnet der Ribbecker Landwirt auch die Nachricht, dass Mitarbeiter Hartmut Siebert nach der obligatorischen Winterpause wieder an Bord ist. Denn jetzt kommt wieder die Zeit, wo jede Hand gebraucht wird.

Wolfgang Herklotz

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