• 2014
  • 14.03.
  • 2014.14.03.

Gärreste gleichmäßig und effektiv verteilt

© Wolfgang Herklotz

Die Gärreste werden gleichmäßig und kraftstoffsparend ausgebracht.

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Seit Mitte dieser Woche werden die Gärreste aus der Biogasanlage auf der 55 Hektar großen Fläche zwischen Ribbeck und Berge sowie auf weiteren 80 Hektar ausgebracht. Eigentlich war für diese Dienstleistung das Lohnunternehmen Wensche aus Lietzow vorgesehen. Doch das ist im Moment anderweitig beschäftigt, berichtet Peter Kaim. „Ich bin froh, dass wir kurzfristig mit Karl Ackermann aus Kerzlin ins Geschäft kommen konnten.“ 

Trio im Einsatz

Als vorteilhaft erweist sich, dass dieses Lohnunternehmen nicht nur über schlagkräftige Ausbringtechnik mit 24 Meter Arbeitsbreite verfügt. Es sind gleich drei Zubringerfässer im Einsatz, die zwischen Biogasanlage und Wiese pendeln und mit kraftstoffsparenden Hochdruckreifen ausgestattet sind. Dadurch kann der Dieselverbrauch auf 0,7 Liter je ausgebrachten Kubikmeter reduziert werden. Bei Niederdruckreifen wäre es ein gutes Drittel mehr, rechnet Kaim vor. Er bescheinigt dem Kerzliner Team, ordentliche Arbeit zu leisten. Was im Klartext bedeutet, darauf zu achten, dass die Gärreste gleichmäßig verteilt werden, pro Hektar 12,5 Kubikmeter.

Kein Grund zur Hektik

Das Team vom Havellandhof dagegen ist damit beschäftigt, den Raps vor tierischen Schädlingen zu schützen. Zum Einsatz kommt ein Pyrethroid mit einer Konzentration von 0,1 Liter je Hektar. Darüber hinaus wird als  Dienstleistung für die Berufskollegen in Ribbeckshorst Winterroggen mit Herbiziden behandelt. „Eigentlich wollten wir mit den Arbeiten schon am Dienstag beginnen“, so Peter Kaim. Doch dann musste der Bordcomputer ausgetauscht  werden, um ein präzises Arbeiten zu sichern. Kein Grund zur Hektik, obwohl sich jetzt durch die frühlingshafte Witterung die Bestellarbeiten konzentrieren und die Zeit vor den angekündigten Niederschlägen am Wochenende genutzt werden muss. „Wir haben  im Vergleich zum Vorjahr, wo um diese Zeit noch Schnee auf unseren Feldern lag, einen Vorsprung von gut drei Wochen“, erklärt der Ribbecker Landwirt.

Regen überfällig

Der Raps befindet sich schon in der Streckungsphase, und auch der Futterroggen auf dem Schlag „Mösers Grenze“ zwischen Ribbeck und Marienhof hat sich gut entwickelt. Doch die Böden sind mittlerweile sehr trocken - höchste Zeit, dass Regen fällt. Und die Gräben entlang der Felder und Wiesen gekrautet werden. Damit ist jetzt der zuständige Wasser- und Bodenverband  in der Gemarkung Ribbeck beschäftigt, um einen  schnelleren  Abfluss in den Hauptkanal  zu ermöglichen. Doch die Arbeiten müssen bis Ende der Woche abgeschlossen sein, um die Wiesenbrüter nicht zu stören. „Ist der Termin denn noch zu halten?“, will Peter Kaim wissen. Daraufhin versichert Thomas Zürner, der gerade mit dem Spezialbagger dabei ist, den Graben Richtung Marienhof von dem schon sehr üppig gewachsenen  Kraut zu beräumen, dass auch am Sonnabend noch ein Einsatz gefahren wird. Peter Kaim hört das mit sichtlicher Erleichterung.

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