• 2012
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Ein Brief zum Jahresende

Das zu Ende gehende Jahr war für die Ribbecker Landwirte ein sehr gutes. Dies geht aus einem Brief hervor, den die Verpächter wenige Tage vor dem Fest erhielten. Darin lassen Peter Kaim und Norbert Sommer das Jahr 2012 noch einmal Revue passieren.

Nachdem sich der Januar von einer sehr milden Seite gezeigt hatte, bescherte der Februar frostige Temperaturen  mit bis zu minus 26 Grad. Zum Glück war eine dünne Schneedecke vorhanden. Sie sorgte dafür, dass die Wintersaaten  keine Schäden erlitten. Zwar mussten zu Erntebeginn die Früchte regelrecht vom Feld gestohlen werden, weil es reichlich Niederschläge gab. „Ein Landwirt muss eben mit der Natur arbeiten!“, so der Kommentar der Ribbecker. Dafür konnte letztendlich eine außerordentlich gute Ernte eingefahren werden. Beim Getreide lagen die Erträge im Schnitt bei 60 Dezitonnen je Hektar, beim Winterraps standen 38,5 dt/ha zu Buche.  Über dem Mittel lagen auch die Ergebnisse der Futterfruchternte. „Das Grünland konnte viermal gemäht werden“, berichteten Kaim und Sommer ihren Verpächtern. Erfreulich waren ebenfalls die Preise für die Feldfrüchte. Sie lagen zwischen 20 Euro je Dezitonne Winterroggen und 45 Euro je Dezitonne Winterraps. Unbefriedigend war dagegen der Milchpreis. Er lag bei durchschnittlich 31 ct/kg, während die Preise für Sojaschrot (52Euro/dt) und Rapsschrot 32 Euro/dt) enorm anstiegen. Nichtsdestotrotz sorgte die gute Ernte dafür, dass der ehemalige Bullenstall ein neues Dach erhielt.

Zu den erfreulichen Ergebnissen 2012 gehört ebenso, dass die Biogasanlage erweitert wurde. Im August konnte die hofeigene Trocknung in Betrieb genommen werden, anschließend wurde das Fernwärmenetz ergänzt und ausgebaut. „Diese Investitionen dienen langfristig zur nachhaltigen Energieversorgung in Ribbeck“, heißt es im Schreiben an die Verpächter. Neben den besten Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest  und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2013 erhielten sie noch einen wichtigen Hinweis: Wer weitere Informationen über den Havellandhof haben möchte, wird über  die Internetseite der BauernZeitung, Rubrik Praxispartner, fündig! Denn auch das gehört zur 2012er Bilanz des Ribbecker Betriebes: Wöchentlich wird über das Geschehen vor Ort berichtet. Das soll auch 2013 so sein!     

 

 

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