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  • 2013.20.09.

Bodenbearbeitung und Erntenachbereitung

Praktikantin erntet letzte Gladiolen

Praktikantin erntet letzte Gladiolen

Praktikantin Katharina Sailer „erntete“ die letzten Gladiolen. Foto: Wolfgang Herklotz

Bildgalerie: Bodenbearbeitung und Erntenachbereitung


Das Praktikum für Katharina Sailer geht nach sieben Wochen zu Ende. Am vorletzten Tag „erntet“ sie die restlichen Gladiolen vom Blumenfeld an der B5, bevor die Fläche gemulcht wird.

Es war eine gute Zeit auf dem Havellandhof, resümiert die Studentin. „Ich habe die verschiedensten Arbeitsgänge verrichten dürfen und viel über Landwirtschaft dazugelernt. Mit der Scheibenegge kann ich jetzt ganz gut umgehen, das Grubbern muss ich noch üben.“ Sie hätte gern das Praktikum verlängert, bekennt Katharina, aber in zwei Wochen steht schon die nächste Prüfung an. Außerdem gilt es noch einen umfassenden Bericht über das Praktikum zu schreiben. „Ich komme aber auf jeden Fall noch einmal wieder.“

 

Erntenachbereitung und Bodenvorbereitung

Von den Grünlandflächen des Havellandhofs ist inzwischen der dritte Schnitt eingebracht worden. Zudem wurde der Roggen gedrillt. Am heutigen Tage pflügt Robert Jäkel den Acker bei Selbelang, von dem Roggen geerntet worden war. Hier soll in den nächsten Tagen die Wintergerste in den Boden. Vor dem Pflug kam bereits die Scheibenegge zum Einsatz, um ein ordentliches Saatbett bereiten zu können. Während Olaf Möhring mit dem Mulcher Richtung Blumenfeld unterwegs ist, rücken Hartmut Siebert und die russischen Vladimir Nikitin und Vladimir Ostin zum Steinesammeln aus. „Eine mühsame, aber

wichtige Arbeit, um die Bestell-und Erntetechnik vor Beschädigungen zu schützen“, betont Peter Kaim.

 

Alles andere als „Kosmetik“

Alles andere als „Kosmetik“ war ebenso der Wochenendeinsatz, bei dem das Silo wieder schwarz gemacht wurde. Die Wände wurden grundiert, vorgestrichen und lackiert, um sie vor dem Eindringen von Sickersäften zu schützen. Somit sind die Voraussetzungen gegeben, um den Mais ordentlich silieren zu können. Dieser wird in den nächsten Tagen gehäckselt, ebenso das Sudangras. Wie die in der Versuchsstation Berge untersuchte Probe ergab, hat das Sudangras bereits einen Trockensubstanzgehalt von 36 Prozent. Weniger erfreulich ist das Resultat der vor wenigen Tagen geernteten Sojabohnen. Der Ertrag liegt zwischen 15 und 18 dt/ha. „Das ist nicht gerade überzeugend“, meint Peter Kaim, „wir hatten uns mehr erhofft.“ Er werde in den kommenden Wochen noch einmal gründlich durchrechnen, ob es sich lohnt, den Anbau im nächsten Jahr fortzusetzen oder gar zu erweitern.

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