• 2014
  • 21.03.
  • 2014.21.03.

Bestände atmen auf

© Sabine Rübensaat

Versiert im Umgang mit der Feldspritze: Olaf Möhring.

Die Niederschläge der letzten Tage haben den Winterkulturen rund um den Havellandhof gut getan.  Pro Quadratmeter fielen rund acht Liter, berichtet Peter Kaim. „Die Bestände atmen förmlich auf, obwohl es durchaus noch etwas mehr Regen hätte geben können. Die Wasservorräte im Boden lassen nach wie vor zu wünschen übrig.“

Deshalb sind die Ribbecker Landwirte froh, dass für das kommende Wochenende  weitere Niederschläge angekündigt wurden. Die Zeit dazwischen nutzen sie, um den Raps mit Wachstumsreglern und Fungziden zu behandeln. Denn die fast sommerlichen Temperaturen am Donnerstag und Freitag führen dazu, dass die Ölfrucht eine Höhe von 25 Zentimetern erreicht hat. In dieser Situation ist es sinnvoll, die Dominanz des Haupttriebes zu brechen, damit die Seitentriebe besser bestocken können. Zum Einsatz kommt das Mittel Folicur in einer Konzentration von einem Liter je Hektar. Kaim setzt seit vielen Jahren darauf, obwohl es mittlerweile Neuentwicklungen gibt, die freilich teurer sind. „Nach meinen Erfahrungen stimmt bei Folicur das Preis-Leistungs-Verhältnis“, versichert der Ribbecker Landwirt.

Die vergangenen Tage wurden im Praxispartnerbetrieb genutzt, um die Wiesenpflege weiter voranzutreiben. Nachdem das Schleppen beendet wurde, kommt auf den restlichen Flächen noch die Walze zum Einsatz. Abgeschlossen ist ebenso die erste Stickstoff-Düngung des Winterroggens auf 110 ha. Die Zeit wird jetzt genutzt, um Reparaturen wie am mobilen Schieber für den Flüssigmist auszuführen und die Ställe auszumisten. Für diese und weitere Arbeiten stehen noch die beiden Auszubildenden Jan-Ole und Florian zur Verfügung, während sie in der nächsten Woche wieder die Schulbank drücken. Wichtig für den Betriebsablauf ist auch die Nachricht, dass die Magdeburger Asphalt- und Tiefbaufirma Fetahu zugesagt hat, im kommenden Monat, spätestens im Mai die gewünschten Bauarbeiten auf dem Hof auszuführen. Die Liegeflächen im Kuhstall und die Umfahrung der Biogasanlage sollen befestigt werden. „Es ist wichtig, dass das noch rechtzeitig vor der Ernte geschieht“, versichert Peter Kaim.  

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