• 2012
  • 28.03.
  • 2012.28.03.

Wieder etwas klüger

Die Zuckerrübenaussaat haben die Mitarbeiter im Gut Dummerstorf in diesem Jahr früher abgeschlossen als sonst. „Der Acker ist abgetrocknet, die Winterzwischenfrüchte, eine Terralife-Beta-Mischung, sind abgefroren, die Aussaatbedingungen sehr gut“, berichtet Betriebsleiter Klaus Parr. Mitarbeiter Michael Norman hat das Saatbett mit der Kurzscheibenegge in zwei Gängen vorbereitet und den Boden flach bearbeitet, um die Wasserverdunstung aus dem Boden gering zu halten. Die Rübvenpillen liegen  zwei Zentimeter tief.  Vorab wurden 130 kg N/ha in einer Gabe  verabreicht. Die Grunddüngung erfolgte im vergangenen Herbst vor der Aussaat der Winterzwischenfrüchte in Form von 30 m3 Biogas-Gärrest pro Hektar. Ausgeführt wurden die Arbeiten vom Lohnunternehmen Stotz aus Thürkow.

Zucker und Biogas 

„Wir bauen Rüben auf 57 ha LF an, auf 22 ha für die Zuckerfabrik in Anklam und auf 35 ha für unsere Biogasanlage“, erläutert Klaus Parr. Das Saatgut haben die Dummerstorfer wieder von drei Züchterhäusern bezogen. „Wir testen immer neue Sorten, dieses Mal sind es Lukas, Sabrina und Belana auf jeweils fünf Hektar“, so Parr. Den größten Teil des Saatgutes bezieht das Gut von der Firmas Strube. „Das Züchterhaus ist seit zwei Jahren Partner unseres Fachtages Biogas im Oktober. Zu der Veranstaltung mit Vortragstagung und Maschinenvorführungen zum Reinigen und Zerkleinern der Rüben sowie zum Beschicken der Rübenlagune kamen im vergangenen Herbst 300 Interessenten“, sagt Parr.  In der nächsten Woche soll auf dem Rübenacker bei Auflauf der ersten Unkräuter die erste Herbizidmaßnahme folgen.  2011 erntete man durchschnittlich 78 t/ha Biogasrüben und 62,5 t Vertragsrüben für die Zuckerfabrik, wobei der Ertragsunterschied durch unterschiedlich hohe Düngegaben beeinflusst wurde. „Nun sind wir wieder etwas klüger und nehmen für dieses Jahr auf allen Flächen den höherer Ertrag ins Visier“, so Parr. Ri

 

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