• 2012
  • 19.03.
  • 2012.19.03.

Saisonstart mit neuem Schlepper

Mathias Severin hat es kaum erwarten können. Die Bedienungsanleitung hatte er schon gelesen, als der Schlepper noch beim Händler stand. In der vorigen Woche rollte die Maschine endlich auf den Hof: „Es ist ein Massey Ferguson aus der Baureihe 7620, die auf der Agritechnica im vergangenen Herbst vorgestellt wurde“, berichtet Severin. Der neue MF ist sein Arbeitsplatz.

 

„Der Kaufentscheidung Ende vorigen Jahres ging eine Ausschreibung voraus, an der sich mehrere Maschinenhändler mit unterschiedlichen Fabrikaten beteiligten. In der Ausschreibung hatten wir die Spezifikation der Maschine genau definiert. Sie soll vor allem als Pflegeschlepper für Pflanzenschutz und Düngung, Transportzwecke, in der Futterernte und zur Grünlandpflege eingesetzt werden. Den Zuschlag erhielten am Ende der MF 7620 und die MIHG Petschow für das wirtschaftlichste Angebot“, erläutert Geschäftsführer Dr. Thomas Pitschmann.

 

Die Maschine verfügt über 200 PS, ist unter anderem mit einem Variogetriebe, gefederter Vorderachse, gefederter Kabine, Fronthydraulik und Ad-Blue-Abgasreinigung sowie Klimaanlage ausgestattet. Sie ist für 50 km/h zugelassen, alle wichtigen Schlepperfunktionen und Anbaugeräte können über Joystick und Bordcomputer bedient werden. „Neben der Qualität der neuen Maschine sprach unsere Erfahrung für die MIHG. Wir sind dort seit vielen Jahren zufriedener Kunde. Der Service ist exzellent“, so Pitschmann.

 

Mathias Severin hat die ersten Arbeiten mit dem neuen Traktor ausgeführt, auf 60 Hektar Rübenacker mit der Feldspritze Glyphosat ausgebracht sowie Halmstabilisatoren auf 72 Hektar Winterweizen. „Alles funktioniert genau so wie ich es mir vorgestellt habe“, freut sich der 30-Jährige, der 2004 seine Ausbildung zum Landwirt im Gut Dummerstorf abgeschlossen hatte und sich später an der Fachschule in Güstrow-Bockhorst zum staatlich geprüften Agrarbetriebswirt weiter qualifizierte.

Hinter der Windschutzscheibe des neuen Schleppers prangt ein Schild mit Severins Vornamen. Für den Kabinenboden hat er Auslegware besorgt. Ein Kollege, der früher als Teppichleger arbeitete, hat sie passgenau zugeschnitten und gerändelt. „Die Maschine hat viel Geld gekostet. Sie soll acht bis zehn Jahre halten. Ich werd’ sie ordentlich behandeln“, verspricht Mathias Severin. Ri

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