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  • 12.03.
  • 2012.12.03.

Daumendrücken half

Mit einer vorderen Platzierung hatte sie geliebäugelt. Dass es Platz eins werden würde, hatte sie dann doch überrascht. Um so größer war die Freude bei Maren Krüger, als das Ergebnis des Landesleistungsmelkens verkündet wurde: Die stellvertretende Herdenmanagerin vom Gut Dummerstorf hat den Wettbewerb in der Altersgruppe der unter 25-Jährigen gewonnen. Im Landesfinale in der Agrofarm eG Lüssow hat sie sich gegen zehn Konkurrenten durchgesetzt.

 

Zurück zu den Wurzeln

„Ich fühlte mich gut und freute mich darauf, mal wieder in Lüssow zu sein“, berichtete die glückliche Siegerin. In der Agrofarm Lüssow hatte Maren Krüger Tierwirtin gelernt. „Sechs Jahre später zurückzukehren und den Ausbildern und Kollegen von damals zu zeigen, was man gelernt hat, quasi als nachträgliches Dankeschön, das hatte seinen Reiz“, sagt die 24-Jährige.

Den Grundstock für den Sieg hatte sie mit einer souveränen Leistung im Melkstand gelegt. Auch beim Schalmtest lief es sehr gut. „In der theoretischen Prüfung kam ich bei zwei Fragen zur Exterieur- und Konditionsbewertung ins Grübeln. Dabei beschäftigen wir uns im Jungzüchterklub regelmäßig mit diesem Thema“, ist Maren Krüger im Nachhinein etwas ärgerlich über zwei falsche Antworten.

 

 

Viele Kollegen gratulierten

An ihrem Sieg ändert das nichts. Mit 146 von 160 möglichen Punkten hat Maren Krüger ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Dr. Thomas Pitschmann, Geschäftsführer des Gutes Dummerstorf, ließ es sich nicht nehmen, seine Glückwünsche bei der Siegerehrung in Güstrow persönlich zu überbringen. „Viele Kollegen haben gratuliert, ich hab’ mich sehr gefreut“, sagt Maren Krüger, die nach ihrer Ausbildung in Lüssow an der Fachschule für Landwirtschaft in Güstrow-Bockhorst den Abschluss als Agrarbetriebswirtin erwarb und im November 2010 die Verantwortung als stellvertretende Herdenmanagerin übertragen bekam.

Im April wird Maren Krüger zusammen mit vor Lisa Haitschi, Agrargenossenschaft Luisenhof, und Holger Hehmann, Milchhof Alt Sührkow, die Farben Mecklenburg-Vorpommerns beim Bundesmelkwettbewerb in Nordrhein-Westfalen vertreten. „Die Trauben dort hängen hoch“, weiß Betriebsleiter Klaus Parr, der vor vielen Jahren selbst an Melkwettbewerben teilgenommen hat. „Wir drücken ihr die Daumen. Das hat auch schon in Lüssow geholfen“. Ri

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