• 2012
  • 08.06.
  • 2012.08.06.

Cultus, Kerner, Tiger oder was?

Der Gedanke an einen neuen Grubber beschäftigt Betriebsleiter Klaus Parr seit dem vorigen Sommer. „Ein gutes Gerät ist nicht unter 50 000 Euro zu haben. Die Investition will wohlüberlegt sein“, sagt Parr.

In Dummerstorf wird das Verfahren der minimierten Bodenbearbeitung angewendet. „Wir brauchen eine Kurzscheibenegge, um die erste Stoppelbearbeitung so flach wie möglich hinzubekommen und den bearbeiteten Boden ordentlich rückzuverfestigen. Ausfallgetreide und  Unkrautsamen sollen schnell auflaufen“, erläutert Parr.

Je nach Bodenart und Vorfrucht machen sich für die Saatbettbereitung verschiedene Bearbeitungstiefen erforderlich. Bisher haben die Dummerstorfer den Terrano, einen Grubber von Horsch, genutzt. Nach acht Jahren ist der aber ziemlich verschlissen. Auf der Suche nach einem Nachfolger haben sich die Landwirte  zuerst einen Horsch Tiger angeschaut. Der zeigte eine sehr gute Tiefenbearbeitung, die Varianz zwischen tiefer und flacher Bodenbearbeitung schien indes ausbaufähig. Der Kerner Grubber erwies sich als sehr leichtzügig, die Rückverfestigung war den Dummerstorfern für ihre Verhältnisse aber etwas zu hoch.

Auf der Agritechnika im vergangenen Herbst sichteten die Landwirte die Angebote von Lemcken und Köckerling. „Alles sehr gute Maschinen, keine Frage“, sagt Parr. Dennoch beschloss man seinerzeit, sich im Frühjahr noch den Cultus von Väderstad im Einsatz vorführen zu lassen.

Seit vorgestern ist Klaus Parr klüger. Mit Peter-Heinrich Martens, seinem regionalen Landmaschinenhändler von der Mecklenburger Landtechnik in Mühlengeez, hat er sich beim Hersteller im schwedischen Väderstad ein eigenes Bild von Produktion und Testbedingungen  gemacht. „Der Cultus mit fünf Metern Arbeitsbreite, wie wir ihn wollen, wurde vor unseren Augen in einem Steinbruch auf Verschleißgrenzen und Schwachstellen geprüft. Das war beeindruckend“, gibt Parr zu.

Mit einer Kaufentscheidung hält sich der Betriebsleiter  nach seiner Rückkehr aus Schweden aber immer noch zurück. „Wir werden  uns jetzt Angebote von mindestens drei Händlern unterschiedlicher Fabrikate einholen. Nehmen wir die Technik als Kriterium, kommen wir bei unseren Bedingungen am Cultus eigentlich nicht vorbei“, lässt Parr durchblicken. Den Ausschlag bei dieser Investition werden aber nicht nur Technik und  Leistung geben. „Unser Gradmesser ist das Preis-Leistungsverhältnis“, stellt der Betriebsleiter klar. Ri

 

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