• 2012
  • 11.07.
  • 2012.11.07.

Auf neuen Wegen

Seit drei Wochen ist der Meiereiweg in Dummerstorf nicht wiederzuerkennen: Bagger haben die Straße aufgerissen, Mitarbeiter einer auswärtigen Tiefbaufirma verlegen Leitungen für Trink- sowie Regen- und Schmutzwasser. „Voraussichtlich bis November sollen die Bauarbeiten dauern“, berichtet Thomas Hoffmann, Bewohner des Hauses im Meiereiweg 9. Dass er mit seinem Auto vorerst nicht auf’s Grundstück kommt, scheint den Mann nicht besonders zu stören. „Es wurden alle Anwohner gefragt, ob sie mit den Anschlussarbeiten einverstanden sind. Alle waren dafür. Was sein muss, muss sein“, sagt Hoffmann, der noch überlegt, ob er gleich einen neuen Hausanschluss für das Trinkwasser verlegen lässt.

Auch Klaus Parr, Betriebsleiter des Gutes Dummerstorf, schaut morgens, wenn er zur Arbeit kommt, hinüber zum Meiereiweg und beobachtet den Fortgang des Straßenbaus. „In Dummerstorf wird seit vier Jahren ein Bodenordnungsverfahren durchgeführt. Wohn- und Wirtschaftsgrundstücke werden eingemessen,  Straßen im Ort werden neu gebaut, Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt   sowie ländliche Wege aus dem Dorf in die Gemarkung erneuert. Letzteres hat für unseren Betrieb enorme Bedeutung“, erläutert Parr.

Die einst gebauten Betonplattenwege sind in die Jahre gekommen und meist verschlissen. Darauf mit modernen und nicht gerade billigen Landmaschinen zu fahren, birgt ein gewisses Risiko. „Deshalb haben wir seinerzeit entschieden, uns an dem Bodenordnungsverfahren zu beteiligen und Mitglied der Teilnehmergemeinschaft zu werden“, berichtet Parr. Deren Vorsitzender ist Bürgermeister Axel Wiechmann. Im guten Einvernehmen der Teilnehmer mit der Gemeinde und dem betreuenden Amt für Landwirtschaft und Umwelt hat das Verfahren beachtliche Fortschritte gemacht. „Im vorigen Jahr wurden 3,5 Kilometer ländliche Wege als Betonspurbahn mit Wasserdurchlässen, Schächten und Ausweichstellen saniert. Gerade in der bevorstehenden Ernte werden dadurch Transporte zu und von den Feldern spürbar erleichtert“, freut sich der Betriebsleiter. Die Betonspurbahnen sind für eine Traglast von 40 t ausgelegt.  In diesem Jahr sollen weitere fünf und 2013 noch einmal zwei Kilometer ländliche Wege in der Dummerstorfer Gemarkung saniert werden. „Es versteht sich von selbst, dass wir die von einem Gülzower Ingenieurbüro sorgfältig projektierten und  in guter Qualität gebauten Wege schonend und mit der gebotenen Aufmerksamkeit befahren“, versichert Parr. Ri

 

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