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Technik im Wintercheck

© Gerd Rinas

Bildergalerie: Technik im Wintercheck

In den  Werkstätten des Agrarbetriebs Groß Grenz in Benitz herrscht in diesen Tagen reges Treiben. Alle Landmaschinen werden einem gründlichen Wintercheck unterzogen. „Im vergangenen Herbst haben wir mit Mitarbeitern unserer Vertragswerkstätten festgelegt, für welche Maschinen wir Ersatzteile benötigen“, berichtet Uwe Müller, Abteilungsleiter Pflanzenproduktion. Im Agrarbetrieb Groß Grenz werden von der Werkstattbesatzung um Fredy Clasen und den Fahrern um Christian Schliengelhof, Peter Klein und Denny Langer so viele Instandsetzungsarbeiten erledigt wie möglich. „Nur in Fällen, wo das Know how und die Spezialausrüstung der Fachwerkstätten unentbehrlich sind, kommen unsere Vertragspartner zum Zug“, erläutert Müller.
Das hat nicht nur Kostengründe. „Bei der Wartung und Instandsetzung lernen die Fahrer ihre Maschinen noch besser kennen. Die meisten Traktoren und alle Erntemaschinen haben Stammfahrer. Ihre Beteiligung am Reparaturprogramm wirkt sich eindeutig positiv auf die Wertschätzung der Technik und den Umgang mit den Maschinen aus“, so der Abteilungsleiter.
Christian Ziems und Auszubildender Max Böggemann versehen den Mulcher Spearhead Multicut 460 mit einem neuen Schutzanstrich. Vorher hatte Fredy Clasen Verschleißteile ausgetauscht und die Getriebeabdichtung kontrolliert. Mit dem Gerät waren in der Vegetationszeit der Aufwuchs auf Brachflächen kurz gehalten sowie Wiesen und Weiden  nachgemäht worden, um einen gleichmäßigen Aufwuchs zu sichern.
In der neuen Werkstatt neben der im Dezember in Betrieb genommenen Unterstellhalle überprüfen Christian Schliengelhof und Auszubildender Nico Schwarz zur gleichen Zeit die Radlager des Krampe-Kippers auf Luft und Spiel. „Wir kontrollieren die Achsen und Räder unserer Anhänger regelmäßig im Winterreparaturprogramm“, erläutert Christian Schlingelhof. In der neuen Werkstatt können die Maschinen jetzt witterungsunabhängig gewartet werden. „Das ist ein großer Vorteil“, so Schlingelhof. Besondere Aufmerksamkeit gilt den „Schlüsselmaschinen“. Dazu zählen die beiden Mähdrescher, Häcksler und Traktoren wie der John Deere 8430. Die Zugmaschine mit 300 PS wird unter anderem bei der Bodenbearbeitung und der Aussaat vor der Drille eingesetzt. Normalerweise kommen Schlepper im Agrarbetrieb Groß Grenz von 12 000 bis 13 000 Betriebsstunden, bevor über den Tausch der Maschine nachgedacht wird. Eine Ausnahme bildet der John Deere 7810. Er hat schon 19 000 Betriebsstunden ohne größere Schäden auf der Uhr. Ob dies ein Fingerzeig auf eine mögliche längere Nutzungsdauer für die Traktoren im Betrieb sei, darauf wollte sich Uwe Müller noch nicht festlegen. „Wir haben die Maschine jetzt gründlich durchgesehen und instandgesetzt. Wenn sie weitere 3 000 Betriebsstunden leistet, wäre das schon sehr beachtlich“, findet der Abteilungsleiter.

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