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Schweineleistungsschau auf der MeLa 2013

Mastschwein in Box auf MeLa

Mastschwein Vize Miss MeLa 2013

Die „Vize-Miss MeLa“ 2013 aus dem Agrarbetrieb Groß Grenz.

Bildergalerie zum Beitrag - Schweineleistungsschau auf der MeLa 2013


Topfit zum Leistungswettbewerb

Wenn man Zuchttiere zu einem Leistungswettbewerb schickt, dann müssen sie gut vorbereitet und auf den Tag topfit sein“, sagt Simone Tiedt. Die Abteilungsleiterin Schweineproduktion im Agrarbetrieb Groß Grenz und ihre Mitarbeiter hatten am Donnerstag voriger Woche bei der Entscheidung in der Schweineleistungsschau auf der MeLa ein gutes Gefühl. Sie und ihr Kollege Jean Höppner, der die Tiere in Mühlengeez auch an seinem freien Wochenende betreut hat, waren mit drei Kollektionen zur Messe gereist: Neben Mastläufern (sechs Tiere) gehörten vier Mastschweine (ebenfalls F1xPietrain) sowie eine Kollektion mit drei Jungsauen der Deutschen Landrasse dazu. 

Gerade der Wettbewerb der Jungsauen verspricht auf der MeLa immer wieder Spannung. „Die typvollste Sau über alle Rassen wird als ‚Miss MeLa‘ gekürt. Unsere drei Jungsauen sahen sehr gut aus, kommen auf eine Mutterleistung von 14,4 lebend geborenen Ferkeln je Wurf. Ich war gespannt, wie sie sich platzieren würden“, so Tiedt.

 

11 Kollektionen standen zur Bewertung

Die Groß Grenzer Jungsauen mussten sich größter Konkurrenz erwehren: Sage und schreibe elf Kollektionen (drei Deutsche Landrasse, 2 Deutsches Edelschwein, 5 F 1-Generation und 1 Deutsches Sattelschwein) standen zur Bewertung an. Typvolle, ausgeglichene Sauen. Kein leichtes Unterfangen für die Bewerter um Renate Schuster, Geschäftsführerin des Hybridschweinezuchtverbandes Nord/Ost, Prof. Dr. Winfried Matthes vom Institut für Tierproduktion der Landesforschungsanstalt und weitere Juroren aus Brandenburg und Bayern.  Je länger der Wettbewerb dauerte, um so mehr schienen die Erfolgsaussichten der Groß Grenzer Jungsauen zuzunehmen. „Sachkundige Fachbesucher, ehemalige Züchter, zeigten sich angetan von unseren Sauen“, sagt Simone Tiedt. Auch Kollegen - für alle hatte die Geschäftsführung den MeLa- Eintritt gesponsert - verfolgten das Geschehen am Ring. Simone Tiedts Puls stieg langsam in die Höhe, als zunächst die besten acht Jungsauen aus den elf Kollektionen in den Ring geführt wurden und zwei Sauen übrig blieben – darunter eine Deutsche Landrasse – aus dem Stall in Klein Grenz! 

Am Ende verpasste die Kandidatin von Simone Tiedt den Titel um Haaresbreite: Die Bewertungskommission kürte eine F 1-Sau zur „Miss MeLa“. Den Ausschlag gab der höhere Magerfleischanteil. „Die Wettbewerberin war aber auch einen Tick schöner, perfekter“, kommentierte Tiedt die Entscheidung. 

 

Erstmals Ausstellungserfahrung gesammelt

Geschäftsführer Rainer Tschirner, Dr. Kathrin Naumann und die Männer aus der Pflanzenbauabteilung gehörten zu den ersten Gratulanten. Den Mela-Erfolg vervollständigte die Kollektion Mastläufer, die aus einer kleineren Konkurrenz als Sieger hervorging. Erstmals sammelten die Groß Grenzer Landwirte dieses Mal Ausstellererfahrung bei einer weiteren Tierart: Zwei Jungrinder, Nachzuchten des Bullen Camera, gehörten zur Ausstellung der Rinderzucht Mecklenburg-Vorpommern GmbH.    

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