• 2013
  • 10.07.
  • 2013.10.07.

Pflanzenproduktion: Ernte kann beginnen

Gerstenfeld im GGAB Agrarbetrieb Groß Grenz am Rand von Benitz

Bildgalerie Pflanzenproduktion: Ernte kann beginnen


Uwe Müllers Blick prüft die Gerstenähre in seinen Händen. Sie ist goldgelb, ausgewachsen und voller Körner. Doch reif ist die Gerste auf dem Schlag Krause am Rand von Benitz bei Rostock noch nicht. Das Korn, das Uwe Müller probeweise aus der Ähre entnommen hat, ist weich und lässt sich mit den Daumennägeln mühelos zerdrücken. „Wir müssen uns mit der Ernte gedulden“, sagt der Abteilungsleiter Pflanzenproduktion der GGAB Agrarbetrieb Groß Grenz. Vor einem Jahr waren die Mähdrescher am 9. Juli schon einen Tag im Einsatz.


Mähdrescher einsatzbereit

Wenn es nach Uwe Müller gehen würde, könnten die Erntemaschinen rollen. „Bei unserem Vorerntecheck vor drei Wochen gab es keine Probleme. Auch beim Probelauf lief alles reibungslos“, berichtet Müller. Die beiden Mähdrescher, ein Claas Lexion 760 und ein New Holland CR 980 sind einsatzbereit. Die Stammfahrer Denny Langer und Christian Schlingelhof sowie die Servicemechaniker könnten sofort starten.


Herbizid-Einsatz möglich

Bei dem trockenen und heißen Sommerwetter der vergangenen Tage reiften Getreide und Raps rasch ab. Auf den 170 Hektar Wintergerste hat Uwe Müller allerdings Zwiewuchs ausgemacht. „Das Getreide ist in diesem Frühjahr spät in Gang gekommen, es haben sich viele Seitentriebe ausgebildet“, erläutert Uwe Müller. Die Landwirte denken über eine (Herbizid-) Vorerntebehandlung auf Teilflächen, vor allem auf dem Vorgewende, nach. „Aber noch ist nichts entschieden“, sagt der Abteilungsleiter.

Die Rapsbestände (320 ha) versprechen einen ordentlichen Ertrag. „Für die Ölfrucht war es bisher ein gutes Anbaujahr. Insektizide zur Blütenbehandlung mussten wir nur auf 13 ha einsetzen“, so Müller.


Pflanzenkrankheiten und Schädlinge

Die Hoffnung, dass auch der Weizen (330 ha) weitgehend von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen verschont bleiben würde, erfüllte sich nicht. Mehltau und Septoria Tritici sowie Blattläuse erforderten Gegenmaßnahmen. „Jetzt sehen die Bestände gut aus. Wir rechnen mit 70 bis 80 Dezitonnen pro Hektar“, legt sich Uwe Müller fest.

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