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  • 2013.20.11.

Kälte und Schnee Paroli bieten

Fotos: © Gerd Rinas

Bildgalerie: Kälte und Schnee Paroli bieten!

Bevor das Thermometer das erste Mal unter Null Grad Celsius fiel, haben die Mitarbeiter in den vergangenen Wochen die Tierställe im Agrarbetrieb Groß Grenz winterfest gemacht. „Solange die Temperaturen um den Gefrierpunkt schwanken, gibt es kaum Probleme. Aber bei minus zehn Grad Celsius, wie zuletzt 2012, kann es schnell zu Komplikationen kommen. Alle möglichen Ursachen kann man nicht ausschließen. Trotzdem macht es Sinn, die bekannten Störquellen unter die Lupe zu nehmen, bevor die Kälte kommt“, sagt Dr. Kathrin Naumann, Assistentin der Geschäftsführung.


Zu den frostanfälligen Teilen gehören die Antriebsräder für die Schleppschieber im Milchviehstall. Sie wurden kontrolliert und gereinigt und werden bei fallenden Temperaturen zugehängt beziehungsweise verpackt. Mitarbeiter aus der Pflanzenbauabteilung haben in den vergangenen Tagen wie in jedem Jahr im November im Rahmen des Instandhaltungsprogramms lockere Bügel an den Liegeplätzen der Kühe festgezogen und schadhafte Bugbretter sowie Trennwände ausgetauscht. Mit Styropor verstärkt wurden bereits die Wände des Abteils mit den Kälberautomaten. Bei weiter fallenden Temperaturen werden die Automaten mit Thermoschutzhüllen, Marke „Eigenbau“ gesichert. Um die Wärme der Fußbodenheizung länger im Melkstand zu halten, wurde das Dach des Melkstandes mit Spanplatten abgedeckt. „Im Jungrinderstall in Kassow werden wir darauf achten, auch die Pumpe für den beheizten Tränkekreislauf mit einzupacken. Im vorigen Jahr dachten wir, das muss nicht sein. Als die Temperaturen dann auf unter - 10 ° C fielen, hatten wir ein Problem“, erinnert sich Kathrin Naumann. Im Mastschweinestall mussten keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden. In der Sauenanlage in Klein Grenz haben Mitarbeiter mehrere Außenwände von innen zusätzlich gedämmt und Lüftungsschächte verkleinert. Auch für den Fall, dass heftiger Schneefall die Straßen von und nach Benitz unpassierbar machen sollte und der von der Gemeinde beauftragte Räumdienst Unterstützung braucht, haben die Benitzer Landwirte Vorkehrungen getroffen. Die Erfahrung lehrt, dass dieser Fall schneller eintreten kann als gedacht. 2010 bedankte sich die Gemeinde bei den Benitzer Landwirten für ihren Einsatz mit einer „goldenen Schneeschaufel“ als Geschenk.  „Das muss aber nicht jedes Jahr sein“, wiegelt Kathrin Naumann mit Blick auf die kommenden Monate ab.

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