• 2014
  • 15.01.
  • 2014.15.01.

Gut ins neue Jahr gestartet

© Gerd Rinas

Ronald Bünger und Denny Langer erneuern im Milchviehstall eine Trennwand im Treibgang.

Bildgalerie: Gut ins neue Jahr gestartet

Ganz ist die jüngste Grippewelle nicht an den Mitarbeitern in der GGAB Agrarbetrieb Groß Grenz vorübergegangen. „Trotz einiger Ausfälle  sind wir aber alles in allem gut ins neue Jahr gestartet“,  zieht Geschäftsführer Rainer Tschirner nach 14 Tagen erste Zwischenbilanz.


Wie stets in den Wintermonaten, sind die Männer aus dem Pflanzenbau in diesen Tagen vor allem in den Ställen bei Reparatur- und Umbauarbeiten anzutreffen. „Dabei werden immer wieder Ideen und Vorschläge umgesetzt, die in den Brigadeversammlungen zum Jahresende von den Kollegen kamen“, erläutert Tschirner. So hatten Mitarbeiter aus der Rinderabteilung darauf hingewiesen, dass in der Lagerhalle eine bis unters Dach reichende Verlängerung der Trennwand zwischen Mineralstoff -und Schrotlager nötig sei, um den Staubeintrag im Mineralstofflager zu reduzieren. Die Wand steht mittlerweile.


Auf Anregungen von Mitarbeitern aus der Abteilung Schweineproduktion geht das Vorhaben zurück, das Sozialgebäude der Sauenanlage in Klein Grenz umzugestalten. Umkleideräume und Sanitärtrakt sollen saniert und die Voraussetzungen für die strikte Schwarz-Weiß-Trennung in der Anlage optimiert werden. „Dazu haben wir von Baufirmen die ersten Angebote eingeholt, weitere werden folgen. Bis Ende Juni wollen wir das Projekt abschließen“, gibt Rainer Tschirner Auskunft.


Unterdessen nimmt Pflanzenbau-Abteilungsleiter Uwe Müller regelmäßig die Feldbestände unter die Lupe. Trotz der sehr milden Temperaturen sind bisher Schaderreger kaum zum Zuge gekommen. „Dennoch wären jetzt ein paar kalte Tage mit Schnee und Frost gut“, so Tschirner.
Auch in den anderen Abteilungen herrscht reges Treiben. In der Sauenanlage in Klein Grenz startet in dieser Woche der Tierwohl-/Haltungsversuch, in den bis zum Sommer 700 Schweine einbezogen werden (siehe Praxispartner 8. Januar).  


Auch in der Abteilung Milchproduktion unter Jörg Nimke wird jede Hand gebraucht. „Die Milch läuft gut. Höhere Aufzuchtergebnisse haben in den vergangenen Monaten dazu geführt, dass wir Jungkühe zum Verkauf anbieten konnten“, freut sich Rainer Tschirner. Gleichzeitig sind die Vorbereitungen für den Bau der Unterstellhalle auf dem Stützpunkt Benitz in vollem Gange. „Ich habe die Firma Baukonzept, Neubrandenburg, beauftragt, alle notwendigen Vorarbeiten soweit voranzutreiben, dass wir Mitte März mit dem Aufbau beginnen können“, so Geschäftsführer Tschirner. Nach Abschluss der Arbeiten wird man dann auch Reparaturen an größeren Maschinen unter Dach, vor Witterungsunbilden geschützt, ausführen können.  

Gerd Rinas

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