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  • 2013.12.06.

Getreideernte: Investitionen pünktlich

Die Getreidehalle in Benitz ist fertig: Alle Arbeiten sind pünktlich und mängelfrei abgeschlossen worden.

Die Dachdecker von der Firma Hensel in Schwaan haben Wort gehalten. Alle Arbeiten an der Getreidehalle in Benitz sind termingemäß und ohne Mängel abgeschlossen worden. Das neue Dach ist dicht und auch die Giebel sind wieder wetterfest. Davon hat sich Rainer Tschirner, geschäftsführender Gesellschafter der GGAB Groß Grenz, heute morgen bei der Übergabe des neuen Hallendaches überzeugen können. Damit steht dem Dorffest, dass die Benitzer und ihre Gäste am 20. Juni traditionell in der Halle feiern wollen, nichts mehr im Wege.

Lagerkapazität für die Getreideernte

Für Landwirt Tschirner ist ein anderer Aspekt dieser Investition zweifellos noch wichtiger. „Wenn wir voraussichtlich Mitte Juli mit der Getreideernte beginnen, brauchen wir Lagerkapazität. In der Halle wird einerseits Konsumgetreide vor dem Verkauf zwischengelagert. Ein anderer Teil dient als Lager für Futtergetreide zur Versorgung des Schweinebestandes“, erläutert Tschirner den wirtschaftlichen Hintergrund der Investition.

Aus der Halle wird das Futtergetreide in Silos am Schweinestall transportiert. Dort kann es acht Tage zwischengelagert werden, bevor es gemahlen, gemischt und schließlich verfüttert wird.

Alle Investitionen nach Plan

Wie das Dach der Getreidehalle, sind auch die anderen Investitionen, die für dieses Jahr vorgesehen sind, im Zeitplan. Die Silosanierung in Benitz steht kurz vor dem Abschluss. „Die Wände sind gestellt und die Einspannungen vorgenommen, der Beton ist ausgebracht, die Fugen abgedichtet und die Wandelemente mit einem Schutzanstrich versehen“, berichtet Rainer Tschirner. Wenn demnächst der Asphalt in die Fugen zwischen Seitenwänden und Siloboden gefüllt wird, ist das Silo aufnahmebereit. Im Sommer wird es zunächst als Freilager für zirka 500 t Getreide dienen. Dabei handelt es sich um Vermehrungsgetreide der Sorte Potenzial von 50 Hektar. „Das Korn wird in dem Silo so lange zwischengelagert, bis unser Vermarktungspartner, die Nordkorn Saaten GmbH in Güstrow, es zur Aufbereitung annimmt“, so Tschirner. Später, nach der Maisernte im September, Oktober  wird in dem Silo  Maissilage, Futter für die Milchrinder, eingelagert.

Photovoltaikanlage liefert günstigen Strom

Auch die neue Photovoltaikanlage auf zwei Dächern der Jungrinderanlage in Kassow, wird in Kürze betriebsbereit sein. Dort steht noch die Montage der Wechselrichter und der Netzanschluss aus. Allerdings ist die GGAB an dieser Investition nur mittelbar beteiligt. „Wir haben das Dach eines Bergeraums und ein Stalldach an einen Investor verpachtet. Im Gegenzug wurde das Dach des Bergeraums vom Pächter saniert und ein Pachtvertrag über 20 Jahre vereinbart“, so Tschirner. Die Photovoltaikanlage ist als Eigenverbrauchsanlage ausgewiesen, so dass die GGAB dank der Anlage teilweise einen günstigeren Strompreis realisiert, weil keine Durchleitungskosten entstehen.

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