• 2013
  • 28.08.
  • 2013.28.08.

Eine sehr gute Ernte eingebracht

Seit dem Freitag voriger Woche ist die Ernte der Mähdruschfrüchte 2013 im Agrarbetrieb Groß Grenz Geschichte: „Getreide, Raps und Erbsen von 947 ha sind geborgen“, berichtet Geschäftsführer Rainer Tschirner. Sommertriticale auf 33 ha verzögerte den Ernteabschluss, weil die Kultur noch nicht reif war. Zuletzt sorgte ein Feuer auf dem Erntefeld für Aufregung. „Glücklicherweise waren nur zwei Hektar betroffen, der Verlust hielt sich in Grenzen“, so Rainer Tschirner erleichtert.

Insgesamt herrschten in diesem Jahr gute Erntebedingungen. Die Standzeiten der beiden Mähdrescher blieben kurz. „Wir konnten meist erst am Nachmittag gegen 15 Uhr mit dem Dreschen beginnen. Die Maschinen waren länger als sonst, bis nach Mitternacht, unterwegs“, so Tschirner. Auf Grund der Trockenheit, des Reifegrades des Erntegutes und des umsichtigen Handelns der Fahrer fielen kaum Reparaturen an. „Die Männer aus der Pflanzenbauabteilung haben wieder hervorragenden Einsatz gezeigt“, betont der Geschäftsführer. Viele Überlegungen und die vorausschauende Arbeitsweise von Abteilungsleiter Uwe Müller hätten wesentlich zum reibungslosen Verlauf der Ernte beigetragen. Einmal mehr habe sich die Anbauphilosophie mit mehrgliedrigen Fruchtfolgen, Wintergerstenanbau auf 170 ha und differenzierter Sortenwahl für das Auseinanderziehen der Arbeitsspitzen bewährt. Trotz gelegentlicher kurzer Schauer gelang es, Getreide und Raps stets lagerfähig zu dreschen.

Unterm Strich stehen zirka 5 000 t Getreide, 1 400 t Raps sowie 85 t Erbsen als Ertrag zu Buche. Ein Großteil des Getreides ist eingelagert. „Wir beobachten den Markt und warten erst einmal ab, wie sich die Preise entwickeln“, erläutert Rainer Tschirner. Hektarerträge von durchschnittlich 85 dt Getreide, über 90 dt Weizen, 45 dt Raps und 46 dt Erbsen sind für die  Bedingungen um Groß Grenz und Benitz bei durchschnittlich 38er Bonität und stark verschießenden Böden ein sehr gutes Ergebnis. Darauf werden die Groß Grenzer „Erntekapitäne“ am Freitagnachmittag bei ihrer traditionellen „Ernteauswertung“  ganz sicher nicht nur einmal anstoßen.

 

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