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  • 09.04.
  • 2014.09.04.

Damit die Silierkette hält

© Gerd Rinas

Mitarbeiter der Güstrower Batz GmbH bei der Sanierung des Silos, in dem das Feldgras siliert werden soll.

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Der Bestand ist mit Stickstoff versorgt, grundgedüngt und gewalzt. „Er hat sich gut entwickelt und ist für die Ernte vorbereitet“, berichtet Uwe Müller, Abteilungsleiter Pflanzenproduktion im Agrarbetrieb Groß Grenz bei Rostock. Die Kultur wird voraussichtlich in der letzten Aprilwoche erntereif sein. Die Rede ist von Feldgras, das die Landwirte am 14. September vorigen Jahres auf 30 Hektar gedrillt haben.

Von der verlustarmen Bergung hängt für den Betrieb viel ab. Neben Mais- bildet Grassilage vom Dauergrünland und aus dem Feldgras die Grobfutterbasis der Milchviehherde. Mit 447 Kühen kamen die Landwirte im vergangenen LKV-Jahr auf eine Milchleistung von 11 977 kg pro Kuh und Jahr. „Dies ist nur möglich, wenn wir den Tieren Futter in hoher Qualität anbieten“, betont Uwe Müller. Deshalb bereiten die Landwirte sowohl die Ernte als auch das Silieren sorgfältig vor.

Die Mahd wird wieder das Lohnunternehmen Eichmann und Partner aus Stäbelow ausführen. Für das Häckseln sind Mitarbeiter Christian Schlingelhof und sein Feldhäcksler Jaguar 850 zuständig. Fahrer und Maschine sind einsatzbereit. Mitarbeiter einer Güstrower Spezialfirma sanieren mit Hochdruck die Wände des Silos, das das Erntegut aufnehmen soll. Vorgesehen ist, die Arbeiten in diesen Tagen abzuschließen. Noch in dieser Woche informiert ein Berater der Firma Schaumann alle an der Silierkette Beteiligten über neue Erkenntnisse zum Bergen und Konservieren des Feldgrases. Vor Erntebeginn werden die Mitarbeiter speziell in ihre Aufgaben eingewiesen. „Wir sind ein eingespieltes Team. Dennoch wollen wir nichts dem Selbstlauf überlassen. Jede Ernte ist anders“, sagt Uwe Müller.                   

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