• 2015
  • 25.02.
  • 2015.25.02.

Bester Betrieb 2014

© Gerd Rinas

Für den Agrarbetrieb Groß Grenz nahm die Auszeichnung als „Bester Betrieb 2014“ nach der Jahresleistung in der Bestandsgröße 200 – 499 Kühe Jörg Nimke, Abteilungsleiter Rinderproduktion, entgegen.

Bildergalerie: Bester Betrieb 2014

Eine Auszeichnung auf der Generalversammlung des Rinderzuchtverbandes Mecklenburg-Vorpommern hat einen besonderen Stellenwert. Vergleichsweise  wenigen Betrieben ist diese Ehre bisher zu Teil geworden. Der Agrarbetrieb Groß Grenz zählt nun dazu: Vor der versammelten Züchterschaft des Landes wurde das Unternehmen zum wiederholten Mal als „Bester Betrieb“ nach der Jahresleistung in der Bestandsgröße 200 bis 499 Kühe geehrt.

Mit 456 Kühen haben die Landwirte eine Milchleistung von 12 065 kg Milch pro Kuh und Jahr (876 FE-kg) erreicht. Dies ist zugleich die höchste Jahresleistung, die bisher im Unternehmen ermolken wurde. Auf der Generalversammlung nahm Jörg Nimke, Abteilungsleiter Rinderproduktion, die Auszeichnung und die Glückwünsche von Andreas Schulz, Vorsitzender des Rinderzuchtverbandes MV, des Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Ingo Papstein und von Dr. Ursula Leege, Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei, entgegen.


„Zunächst ist dies ein Erfolg unserer Abteilung Rinderproduktion. Jörg Nimke und seine Mitarbeiter leisten seit vielen Jahren hervorragende Arbeit“, betonte Rainer Tschirner, Geschäftsführer des Agrarbetriebes Groß Grenz, nach der Versammlung. „Anteil an dem Erfolg hat zweifellos auch der Rinderzuchtverband, in dem unser Betrieb Gründungsmitglied ist“, so Tschirner. Im Agrarbetrieb Groß Grenz setzt man seit vielen Jahren auf eine enge Zusammenarbeit mit der RMV Rinderzucht Mecklenburg-Vorpommern GmbH, jetzt RinderAllainz GmbH in einem gemeinsamen Unternehmen mit dem Rinderzuchtverband Sachsen-Anhalt eG. Groß Grenz nutzt die Dienstleistungen zur Besamung und zum Fruchtbarkeitsmanagement, setzt Sperma von RMV-Spitzenvererbern ein. Die Genetik vom Woldegker Bullenberg sei eine wesentliche Ursache für die enorm gewachsene Milchleistung, so Tschirner. Wichtig ist dem Geschäftsführer das Kriterium der Lebensleistung. „Mittlerweile gibt es im Betrieb mehrere 100 000 Liter-Kühe. Die Kuh mit der höchsten Lebensleistung bringt es bisher auf 148 000 Liter. Unser Ziel sind langlebige, fruchtbare und produktive Kühe“, so Tschirner. Neben Top-Genetik und einer hohen Futterqualität seien die Haltungsbedingungen im Laufstall mit viel frischer Luft, Licht, weichen Liegeplätzen und Kuhkomfort sowie eine gute Betreuung dafür die entscheidenden Voraussetzungen.

Außer in der Milchproduktion verzeichnet der Betrieb auch in der Zucht eine erfolgreiche Entwicklung. Abgekalbte Kühe aus Benitz sind wegen ihrer hohen Qualität gefragt. Auf der MeLa 2014 gehörte die Kuh „Franziska“ aus dem Benitzer Milchviehstall zur Kollektion des Güstrower Kreiszucht- und Besamungsvereins, die im Wettbewerb der Kreisvereine den zweiten Platz errang. 

„Wir werden sehen, wie die Entwicklung bei veränderten Rahmenbedingungen nach dem Ende der Milchquotenregelung weitergeht. Auf der Generalversammlung ist deutlich geworden, dass die Gründung der RinderAllianz im vorigen Jahr ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Rinderzuchtverbandes war. Gerade jetzt brauchen wir verlässliche Partner an unserer Seite“, betont Rainer Tschirner. Gerd Rinas

comments powered by Disqus

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr