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  • 2014.10.09.

Bestellarbeiten kommen gut voran

© Gerd Rinas

Volker Nimke bei der Weizenaussaat auf dem Schlag Krause am Ortsrand von Benitz.

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Bei günstigen Witterungsbedingungen kommen die Bestellarbeiten im Agrarbetrieb Groß Grenz zügig voran. „Wir haben die Rapsaussaat am 13. August  mit der Sorte Avatar begonnen und am 26. August mit der Sorte Mercedes abgeschlossen. 310 ha Fläche sind mit Winterraps bestellt“, erläutert Geschäftsführer Rainer Tschirner. Auf allen Rapsflächen wurden bereits Steine gesammelt. „Das gelingt nicht jedes Jahr, es muss dann im folgenden Frühjahr nachgeholt werden“, so Tschirner.


Auch die notwendigen Herbizidmaßnahmen sind abgeschlossen. Dennoch wird der Feldaufgang dieses Mal besonders aufmerksam verfolgt. „Nach dem Verbot mehrerer Insektzide aus der Gruppe der Neonikotinoide  ist die Rapssaat ohne Schutz gegen Insekten. Wir kontrollieren ständig den Befall. Gerade heute hat der Pflanzenschutzdienst gewarnt, dass in den nächsten Tagen die Schadschwelle erreicht werden könnte. Dann müssen wir die Pflanzen schützen“, so Tschirner.

Von 340 ha Weizen sind am 10. September 120 ha bestellt. „Wir haben die Aussaat am 4. September mit den frühsaatverträglichen Sorten Discus und Julius begonnen. Morgen kommt der ebenfalls frühsaatverträgliche Brilliant in den Boden, danach unterbrechen wir die Weizenaussaat  und drillen Wintergerste und Feldfutter. Wenn diese Kulturen bestellt sind, geht es mit Weizen und Roggen weiter.

Unabhängig von der Herbstbestellung beginnen die Landwirte am kommenden Montag auf 140 ha mit der Silomaisernte. Sorge bereitet die erneut angewachsene Maiszünslerpopulation: „Wir bekommen hier ein Problem und wissen bisher nicht, wie wir es in den Griff kriegen können“, so Tschirner.

Unterdessen machen die Bauprojekte am Standort Benitz Fortschritte. Die Seitenwände des neuen Silos stehen, jetzt folgt der Asphalt für die Bodenplatte. Unterstellhalle und Werkstatt sind im Rohbau fertig. Für das Fundament der neuen Futterhalle neben dem Schweinemaststall sind die Erdarbeiten im Gange.

Gerd Rinas

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