• 2014
  • 14.08.
  • 2014.14.08.

Baufieber in Benitz

© Gerd Rinas

Neben der Getreidehalle haben die Bauarbeiten für Unterstellhalle, Werkstatt und Lager begonnen.

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Auf der Baustelle neben der Getreidehalle in Benitz dirigieren Arbeiter einen fahrbaren Betonmischer zu einem Säulenfundament. Wenig später fließt Frischbeton in die Gründung. Auf der gesamten Länge der Getreidehalle ragen solche mit Bewehrungseisen versehenen Fundamente aus dem Boden.

Aufmerksam beobachtet Rainer Tschirner das Geschehen. Bis Ende Oktober sollen neben der Getreidehalle Lager, Unterstellhalle und Werkstatt entstehen. Zeitgleich wird auf dem Betriebsgelände auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Fahrsilo für 1 000 t Maissilage errichtet. Etwa hundert Meter entfernt, nahe am Schweinemaststall, soll demnächst auch noch mit dem Bau einer Futterhalle begonnen werden. „Nach der Rekonstruktion des Sozialgebäudes in der Sauenanlage Klein Grenz sind dies unsere drei wichtigsten Investitionsvorhaben in diesem Jahr“, erläutert Rainer Tschirner.

Wenn es nach dem Geschäftsführer gegangen wäre, hätten die Bauarbeiten für die Unterstellhalle und das Silo im März begonnen. Bereits im Juli vorigen Jahres hatte Tschirner die Vorhaben mit dem Architektur- und Ingenieurbüro Baukonzept, Neubrandenburg, vorbesprochen. Allerdings verzögerte sich der Baubeginn wegen schleppend erteilter Genehmigungen bis in den Juli.

An jedem Donnerstagvormittag treffen sich Bauherr, Planer und bauausführende Firmen zur Baubesprechung. Außer Rainer Tschirner sind heute die Bauleiter Heino Wendt vom Neubrandenburger Planungsbüro und Hartmut Piehl von der Bauhof Graal Müritz GmbH vor Ort. Beide Unternehmen sind seit langem Partner des Agrarbetriebes. Zu dritt verschaffen sich die Männer zunächst einen Überblick.  Rainer Tschirner weist auf mehrere Rohrenden, die der Regenentwässerung von Garagen dienten. Es wird genau festgelegt, wie die Einläufe, die demnächst im Gebäude liegen, in die Entwässerung einbezogen werden.

Am Montag will ein Unternehmen aus Neukalen mit einem großen Kran anrücken und mit dem Aufbau der Stahlkonstruktion für das neue Gebäude beginnen. Wo der Kran stehen soll, liegt aber noch ein Berg Aushub. Tschirner hatte einem Subunternehmen erlaubt, das Erdreich dort zwischen-, aber nicht endzulagern. Nach einem kurzen Telefongespräch scheint das Problem gelöst: Bis Montag, versichert Bauleiterin Richter von der beauftragten Tiefbaufirma, sei der Haufen umgesetzt. Damit der Kran an seinen Platz kann, muss nun nur noch ein Container aus dem Weg, den offenbar das Abbruchunternehmen stehen ließ.

Punkt für Punkt werden die nächsten Schritte besprochen. Danach wird der Bauhof Graal Müritz die Erdbauarbeiten am 27. August fortsetzen. Der Anfahrschutz für die Säulen und  die Bodenplatte folgen ab 1. September. Nach Rückfrage bei Bauleiter Heino Wendt ist klar, dass die geplanten Rolltore mit Elektroantrieb ausgeschrieben sind. Die Information ist wichtig, weil der Elektriker mit der Planung der Leitungen beginnen will. Mit Mario Stech vom Bauunternehmen Wittmoor, der mittlerweile zur Runde dazu gestoßen ist, wird dann noch der Fortgang der Arbeiten am neuen Fahrsilo besprochen. Bei den Anschlüssen für die Regenentwässerung ist der zusätzliche Anschluss für die Regenentwässerung des Kälberstalls zu beachten. Eine Silowand und der Fundamentstreifen für die zweite Wand stehen bereits. Die fehlenden Wandplatten zu stellen, dauere nicht länger als einen Tag, sagt Silobauer Stech. Ab dem 25. September soll das Maislager nutzbar sein. „Wir werden rechtzeitig fertig“, versichert Mario Stech, der über viel Erfahrung im Silobau verfügt.

Gerd Rinas

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