• 2014
  • 26.03.
  • 2014.26.03.

Azubi-WG wird erweitert, Sozialgebäude rekonstruiert

© Gerd Rinas

Reinhard Kraft (l.) und Dirk Porsch von der Firma Hensel, Dach und Bau, Schwaan, setzen eine neue Nebeneingangstür im Sozialgebäude der Sauenanlage in Klein Grenz ein.

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Mitarbeiter der Firma Hensel, Dach und Bau, Schwaan, sind dabei, das Sozialgebäude der Sauenanlage in Klein Grenz zu rekonstruieren. „Es wurde Zeit, Aufenthaltsraum, Umkleideräume, Büro und Sanitäreinrichtungen entsprachen nicht mehr den Anforderungen“, erläutert Geschäftsführer Rainer Tschirner. In und an dem Gebäude, das in den 1960er Jahren errichtet wurde, arbeiten mehrere Gewerke zur gleichen Zeit: Maurer, Fliesenleger, Klempner, Elektriker und Maler, durchweg aus der Region, geben sich die Klinke in die Hand.

Laut Kostenvoranschlag werden für die Rekonstruktion rund 70 000 Euro fällig. „Kein Pappenstiel“, fand Geschäftsführer Tschirner, als er die voraussichtlichen Kosten der einzelnen Gewerke das erste Mal summierte. Sollte man den  Sozialtrakt doch lieber in einen Container verlegen, anstatt das alte Gebäude zu rekonstruieren? Es blieb bei der Sanierung. Seit vier Wochen sind die Handwerker vor Ort. „Bis Mitte Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bei laufendem Betrieb in der Sauenanlage“, macht Tschirner auf die besondere Herausforderung aufmerksam. „Wir freuen uns auf die neuen Sozialräume“, bringt Simone Tiedt, Abteilungsleiterin Schweineproduktion, auf den Punkt, was die Mitarbeiter der Sauenanlage in Klein Grenz denken.

Fortschritte gibt es auch auf einer anderen Baustelle: Die „Azubi-WG“ für drei Auszubildende im Verwaltungsgebäude in Benitz soll um einen vierten Wohnraum erweitert werden. Wenn ein Gewerk im Sozialgebäude der Sauenanlage einem anderen Platz machen muss, wechseln die Mitarbeiter  in die Lehrlingswohnung nach Benitz. Die Zimmerwände dort sind verputzt, jetzt können die Maler ran. Die Wohnung soll ebenfalls im Mai fertigwerden. „Dann können wir dort vier Auszubildende unterbringen. Erst in der vorigen Woche haben wir mit einem jungen Mann einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen.  Mit Beginn des kommenden Ausbildungsjahres werden vier Jugendliche bei uns ihre Lehre als Landwirt absolvieren. Weil einer täglich nach Hause fährt, können wir eine Wohnung für Praktikanten und Gäste vorhalten“, erläutert Rainer Tschirner.

Gerd Rinas

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