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  • 2016.11.05.

Antragstellung: Auf der Zielgeraden

Dr. Kathrin Naumann im Gespräch mit Katrin Fischer.

Dr. Kathrin Naumann und Katrin Fischer © Gerd Rinas

Alles im „grünen Bereich“: Geschäftsführerin Dr. Kathrin Naumann im Gespräch mit Katrin Fischer.

Normalerweise“, sagt Elke Bruck, „ist am 15. Mai Agrarantragsschluss. Weil in diesem Jahr der 15. auf Pfingsten fällt, haben wir zwei Tage länger Zeit.“ Für die Buchhalterin und unumstrittene Expertin für das Antragswesen im Agrarbetrieb Groß Grenz spielt die Fristverlängerung aber keine Rolle: Spätestens am 13. Mai sollen die Unterlagen im Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt (Stalu) in Bützow sein.

13 Tage vor Antragsschluss stehen die Zeichen dafür gut. Am 5. April erfolgte die Einweisung in die Antragsunterlagen durch Mitarbeiter des Amtes.  Vorige Woche gab es noch einmal Gelegenheit, Fragen zu stellen. „Nach knapp zwei Stunden waren alle Unklarheiten beseitigt“, sagt Elke Bruck.

Seit mehreren Jahren reicht der Agrarbetrieb die Unterlagen online ein. „Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht. Online spart Aufwand.“ Auch die in diesem Frühjahr in die Antragstelllung eingeführten raumbezogenen Daten (Geokoordinaten) erwiesen sich als keine allzu hohe Hürde. „Die darauf basierende genaue Antragszeichnung verursachte allerdings Schmerzen an Händen und Augen“, ließ Elke Bruck durchblicken.

Am 11. April lud sie die Antragsunterlagen aus dem Internet herunter und begann, die Dokumente zu vervollständigen. Schrecksekunde zum Start: Die Pin für die Onlinesendung, die ein Jahr gültig sein muss, lief 28 Tage später ab! „Wer das Datum verpasst, muss sich an das Amt wenden“, erläutert Bruck. Weil sie es rechtzeitig bemerkte, konnte sie die Pin selbst aktualisieren.

Trotz der Neuerungen läuft die Antragstellung für Elke Bruck ruhiger als in den Jahren zuvor. Der Grund: Mit Katrin Fischer hat sie in diesem Jahr eine echte Verstärkung  an ihrer Seite. Weil die neue Kollegin ihr viel vom Tagesgeschäft abnimmt, kann sie sich auf die Antragstellung konzentrieren.  Mittlerweile sind alle Parzellen der Feldblöcke und die Kulturarten eingetragen. Nun müssen noch aktuelle Änderungen eingegeben werden. So will der Stromversorger Eon-edis Masten pflegen. Dazu werden Bautrassen auf Feldern angelegt. „Die müssen in die Parzellen eingezeichnet und extra deklariert werden. Aus der Ruhe bringen kann die Buchhalterin das nicht. „Wir haben den Agrarantrag bisher jedes Jahr pünktlich abgegeben. So wird es auch dieses Mal sein“, so Elke Bruck bestimmt.  

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