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  • 2018.14.02.

an der Spitze der Milchleistung - Groß Grenz ist mitführend

Olga - die 150.000 kg-Kuh

Die 150.000-kg-Kuh Olga, geführt von Jörg Nimke. Daneben Dr. Kathrin Naumann und Hartmut Subklew.

Seit Jahren bestimmt der Agrarbetrieb Groß Grenz in Mecklenburg-Vorpommern die Spitze in der Milchleistung mit. Mit 12.042 kg pro Kuh erreichte das Unternehmen im LKV-Jahr 2016/17 in der Klasse bis 500 Kühe wie schon im Jahr zuvor die höchste Leistung. In Benitz bei Rostock, wo der Betrieb seinen Sitz hat und der Milchviehstall steht, geben die Kühe nicht nur viel Milch – sie werden auch immer älter.

Als zweite Kuh hat die im November 2003 geborene Olga kürzlich die „Schallmauer“ von 150.000 kg Milch durchbrochen. „Diese Leistung spricht dafür, dass es der Kuh gut geht. Chapeau!“, würdigte Hartmut Subklew, Vorsitzender des Landeskontrollverbandes für Leistungs- und Qualitätsprüfung, auf einer Feierstunde.

» Bild links: Die Mitarbeiter des Betriebes und vier der fünf neuen 100.000-kg-Kühe sowie die Kuh Olga. Foto Gerd Rinas

In Mecklenburg-Vorpommern ist Olga die siebte Kuh mit 150.000 kg Milch. In Benitz schaffte das vor ihr vor zwei Jahren schon die Kuh Nadine. Der Agrarbetrieb Groß Grenz ist nun neben der Landwirtschaftsbetrieb Griepentrog KG in Steinhagen, Landkreis Rostock, der zweite Betrieb mit zwei 150.000-kg-Kühen. Als erste hatte 2011 eine Kuh im Landwirtschaftsbetrieb von Winfried Keller in Rossow, Vorpommern-Greifswald, diese Marke erreicht. Immer größer wird zudem der Kreis der Kühe mit einer Milchleistung von 100.000 kg Milch. „Jedes Jahr kommen landesweit etwa 20 hinzu“, berichtete LKV-Außenbereichsleiter Stephan Wolf auf der Feierstunde für Olga.

Im Agrarbetrieb Groß Grenz gibt es mittlerweile 18 100.000-kg-Kühe. Geschäftsführerin Dr. Kathrin Naumann dankte Jörg Nimke, Abteilungsleiter Milchproduktion,  seinem Team, einschließlich Fütterungsberater Jürgen Erdmann und Tierarzt Günter Berger, und darüber hinaus allen Mitarbeitern. „Dies ist ein Gemeinschaftswerk, wo einer dem anderen den Rücken freihält“, so Naumann. Natürlich weiß die Geschäftsführerin, was sie an Jörg Nimke hat, der „immer einen Schritt voraus ist“. Nimke ist seit 1980 im Betrieb, seit 1986 bei den Rindern. „Alles ist wichtig, Futterqualität, Rationsberechnung, das Auge für die Frischabgekalbten, die Nase für guten Nachwuchs. Das Wichtigste aber ist, miteinander zu sprechen, der gute Draht zu Mensch und Tier“, so der Routinier, nach den Ursachen für den Erfolg befragt.            

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