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  • 28.02.
  • 2018.28.02.

Aus dem Salzland in die Börde

Vorkeimen

Landwirt Matthias Pitschke überprüft im Lagerraum den Entwicklungszustand der vorzukeimenden Pflanzkartoffeln.

Landwirt Matthias Pitschke aus Gerbitz steckt mitten in den Vorbereitungen für die neue Anbausaison. Der Kartoffelerzeuger hat Ende Januar etwa sechs Tonnen zertifiziertes Pflanzgut der frühen Sorte Solist von der Cobbelsdorf-Fläming-Kartoffel Handels GmbH geholt. Die Knollen reichen für ca. 2,5 ha Frühkartoffeln, die der 50-jährige Diplomlandwirt unter Vlies anbaut. Bevor die Knollen in die vorgeformten Dämme gelegt werden, keimen sie in speziellen Säcken aus einem lichtdurchlässigen Gewebe – in Gestellen hängend – vor. Der Lagerraum wird hierzu über einen Zeitraum von etwa vier bis fünf Wochen nach einem bestimmten Regime hinsichtlich Beleuchtung und Temperatur geführt. Frühestens ab dem 10. März kommen die Knollen in die Erde. Der genaue Termin ist abhängig von der Witterung und dem Bodenzustand.

Mit der Frühkartoffelpflanzung schließt sich für Landwirt Pitschke und die Bauernzeitung zugleich ein Kreis: Vor genau zwei Jahren begann die Praxispartnerschaft unseres Wochenblattes mit dem Landwirt aus dem Salzlandkreis. Seither haben wir im regelmäßigen Turnus über den 290-ha-Hof mit dem Schwerpunkt Kartoffelproduktion und -direktvermarktung sowie den Hofladen von Pitschkes Lebenspartnerin Andrea Voigt berichtet. Für das sehr vertrauensvolle Miteinander mit Landesredakteur Detlef Finger und unserer Zeitung gilt beiden ein besonders herzlicher Dank.

 

Bild links: Werner Arndt und Sohn Michael bewirtschaften in Bottmersdorf einen Betrieb mit Ackerbau und Fleischrindern.Foto: Detlef Finger

 

Bei der Suche nach einem Nachfolgebetrieb sind wir im Landkreis Börde fündig geworden. Neuer Praxispartner in Sachsen-Anhalt ist künftig die Werner Arndt und Sohn GbR in Bottmersdorf bei Wanzleben. Werner und Michael Arndt bewirtschaften gemeinsam einen Gemischtbetrieb mit vielfältig strukturiertem Marktfruchtbau und Mutterkuhhaltung. Zum Hof der Familie, den Werner Arndt 1991 als Einzelbetrieb wiedereinrichtete, gehören heute u.a. rund 450ha Acker- und 33ha Grünland sowie 80 bis 90 Kopf Fleischrinder der Rasse Fleckvieh-Simmental

 

 

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