• 2016
  • 17.03.
  • 2016.17.03.

Tschüss, Agrargenossenschaft!

© Agrargenossenschaft Löberitz

Die Agrargenossenschaft Löberitz mit Betriebssitz in Salzfurtkapelle war über zwei Jahre ein verlässlicher Partner der BauernZeitung.

Zwei Jahre lang hat die BauernZeitung über den Alltag in der Agrargenossenschaft Löberitz eG berichtet. Seit Ostern 2014 war das Unternehmen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld – nach der Landgut Krosigk GmbH im Saalekreis – der zweite Praxispartner unseres Wochenblattes in Sachsen-Anhalt.

Seither hat es unzählige Beiträge im Internetblog und in der Printausgabe der BauernZeitung über das Tagesgeschäft in dem Betrieb mit Sitz in Salzfurtkapelle, aber auch über besondere Ereignisse und Höhepunkte, gegeben. Beginnend im Frühjahr wurden zweimal der jahreszeitliche Ablauf in Ackerbau, Rinder- und Schweinehaltung sowie Biogasgewinnung, aber auch das übrige Geschehen in und um das Unternehmen herum für die Allgemeinheit abgebildet.

Verlässliche Partner

Vorsitzender Thomas Külz und seine Vorstandskollegen Andreas Hänsch, Produktionsleiter und stellvertretender Vorsitzender, sowie Helga Nentwig, Hauptbuchhalterin, waren Landesredakteur Detlef Finger über diesen langen Zeitraum immer außerordentlich verlässliche Ansprechpartner. Die Verantwortlichen für Rinder- und Schweinehaltung, Werkstatt sowie Biogasanlage, Edgar Hecht, Sabine Falke/Andreas Buhl, Jörg Hecht und Uwe Hesse, gaben ebenfalls jederzeit bereitwillig Auskunft. Ebenso die Mitarbeiter/innen der Abteilungen bis hin zu den Auszubildenden, die – egal ob am Feldrand, auf dem Betriebshof oder in der Stallgasse – auf alle Fragen ehrlich antworteten.

Dafür gilt ihnen allen ein ganz besonders herzlicher Dank!

© Agrargenossenschaft LöberitzÜber die beiden Jahre hinweg blieb kein Winkel in den Betriebsstätten der Genossenschaft, kaum ein Fleck in der Feldflur ungesehen. Daher beschlossen schließlich beide Seiten – Betrieb und Redaktion – einvernehmlich, jetzt einen Schlusspunkt zu setzen.

Positives Fazit

Vorsitzender Thomas Külz zog ein positives Fazit zu zwei Jahren Praxispartnerschaft: „Die Berichte haben vor allem den Erfahrungsaustausch mit anderen Betrieben befördert.“ Er sei auf Veranstaltungen und Weiterbildungen von vielen Berufskollegen, auch aus nicht unmittelbarer Nachbarschaft, darauf angesprochen worden. Für die Genossenschaft selbst sei es eine gute Erfahrung gewesen, wenn das eigene Tun sachlich und fachlich ins rechte Licht gerückt werde.

„Und unsere Mitarbeiter waren natürlich stolz, wenn sie sich in der Zeitung wiedergefunden haben und über ihre verantwortungsvolle Arbeit berichtet wird.“ Nicht zuletzt habe das Unternehmen sogar einen geschäftlichen Nutzen ziehen können: Ein Beitrag über die Färsenaufzucht habe den Kontakt zu einem Milchviehbetrieb in Sachsen angebahnt.

„Zum Glück konnten wir zwei gute Jahre dokumentieren, in denen das Wirtschaften Spaß gemacht hat“, sagte Külz abschließend mit Blick auf die inzwischen schwierige Lage in der Branche, die auch vor dem Gemeinschaftsunternehmen nicht Halt macht.

Der Abschied von der Agrargenossenschaft Löberitz fällt zweifelsohne recht schwer angesichts der geradezu freundschaftlichen Beziehungen, die durch das regelmäßige Miteinander seit dem ersten Betriebsrundgang mit Vorstandschef Külz im zeitigen Frühjahr 2014 gewachsen sind. Mit Sicherheit wird es kein endgültiger Abschied sein. Im Betrieb wird es auch künftig Interessantes geben, über das es sich in der BauernZeitung zu berichten lohnt.

Im Rahmen des Projekts Praxispartner der BauernZeitung soll der Blick hierzulande nun auf ein anderes landwirtschaftliches Unternehmen gerichtet werden. Dies wird der Bauernhof von Landwirt Matthias Pitschke in Gerbitz im Salzlandkreis sein.

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