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  • 10.12.
  • 2014.10.12.

Rückblick auf ein gutes Jahr

© Detlef Finger

Siegfried Fleck servierte leckere Fleischgerichte von Rind, Schwein und Wild aus der Pfanne und vom Grill.

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Bevor am gestrigen Nachmittag bei der Weihnachtsfeier der Agrargenossenschaft Löberitz in der Kulturscheune auf dem Hof von Petra und Siegfried Fleck in Libbesdorf im Osternienburger Land zum gemütlichen Teil übergegangen wurde, ergriff Vorstandschef Thomas Külz das Wort. „Wir schauen auf ein Jahr zurück, das uns lange in Erinnerung bleiben wird – im positiven Sinne“, betonte er. Bei allen Feldkulturen sei im Unternehmen eine Superernte eingefahren worden. Die aufgrund der hohen Erträge rückläufigen Produkterlöse konnten durch zuvor abgeschlossene Kontrakte zu einem großen Teil abgefangen werden. „Wir sind glücklich und können stolz auf das Erreichte sein“, richtete der Betriebsleiter einen ausdrücklichen Dank an die versammelte Belegschaft des Betriebes für ihr Engagement bei der täglichen Arbeit und das Verständnis, etwa für Überstunden in Spitzenzeiten.

Gute Leistungen seien auch in der Schweine- und Rinderhaltung erzielt worden, lobte Külz. Betrübt zeigte er sich indes über die seit Jahresbeginn von 1,80 auf mittlerweile 1,36 €/kg dramatisch abgestürzten Preise für Schweinefleisch. „Das ist nicht akzeptabel, auf diesem Preisniveau kann kein Schweinehalter rentabel wirtschaften.“ Dabei habe man im Unternehmen in den vergangenen Jahren viel in die Schweinehaltung investiert. Die Abkalbung in der Fleckvieh-Mutterkuhherde habe diese Tage begonnen, der Bestand an Fleischrindern soll aufgestockt werden. Vergrößert habe sich auch die Zahl der für andere landwirtschaftliche Betriebe aufzuziehenden Milchrindfärsen. Ihren Beitrag zum guten Unternehmensergebnis leiste auch die Biogasanlage. 4,4 Mio. Kilowattstunden Strom seien bisher im Jahresverlauf produziert worden, für das Blockheizkraftwerk schlügen über 8.000 Betriebsstunden zu Buche. In seine Dankesworte bezog der Vorstandsvorsitzende natürlich auch die Verwaltung ein, die sich unter anderem um die Finanzen, das Flächenmanagement und die Beantragung der Direktzahlungen und Fördermittel kümmere, und „selbstverständlich dazu gehört“, ebenso wie die Werkstatt, die jederzeit für die Einsatzfähigkeit der betriebseigenen Technik sorge und die sei das A und O in einem landwirtschaftlichen Betrieb mit umfangreichem Marktfruchtbau.

Detlef Finger

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