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  • 2015.15.10.

Grundstein für neue Ernte

© Detlef Finger

Andreas Hänsch, Produktionsleiter der Agrargenossenschaft Löberitz, in einem gut aufgelaufenen Wintergerstenbestand bei Salzfurtkapelle.

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Die Herbstarbeiten sind in der Agrargenossenschaft Löberitz gut vorangekommen. Ab dem 20. August wurde gesät, seither kamen nacheinander bei sehr guten Aussaatbedingungen bis Mitte dieser Woche rund 440 ha Winterraps, 215 ha Winterroggen, 420 ha Wintergerste sowie über 300 ha Winterweizen in den Boden.
„Beim Raps haben wir ohne Druck gearbeitet, der sollte nicht zu zeitig in die Erde – wegen des fehlenden insektiziden Beizschutzes und wegen der Gefahr des Überwachsens der Bestände vor dem Winter“, erklärte Produktionsleiter Andreas Hänsch. Auch bei der Getreideaussaat waren die Wochenenden für die Mitarbeiter der Feldbauabteilung weitestgehend frei, weil das Wetter mitspielte.

Lediglich die Niederschläge zu Beginn der Vorwoche verursachten eine zweitägige Drillpause. „Die 20 Millimeter Regen  waren Gold wert“, betonte der stellvertretende Vorstandschef der Genossenschaft. Die höhere Bodenfeuchte tut den auflaufenden Saaten gut und sie hat die Bedingungen für die Saatbettbereitung und die Grundbodenbearbeitung verbessert.

Vor dem Säen wird mit einer Grubberkombination vorgearbeitet, zudem werden seit Ende voriger Woche die für den Anbau von Zuckerrüben und Mais im Frühjahr vorgesehenen Schläge – insgesamt etwa 350 bis 400 ha Fläche – gepflügt. Seit Montag wird die Winterfurche im Zweischichtsystem gezogen.
„In dieser Woche werden wir auf den neu bestellten Schlägen zudem Steine sammeln und wo nötig, gezielt Feldmäuse bekämpfen“, gab Feldbauleiter Andreas Hänsch am Montag dieser Woche einen Einblick in die Wochenplanung.

Bereits abgeschlossen sind in der Agrargenossenschaft Löberitz die Pflanzenschutzmaßnahmen im Raps (Herbizid und Wachstumsregler) und im Roggen (Herbizid plus Insektizid). In der Wintergerste steht jetzt die erste Kombimaßnahme aus Unkrautbekämpfung und Insektizidbehandlung an. Und auch im Winterweizen wird in Abhängigkeit vom Witterungsverlauf noch eine Herbstbehandlung folgen. Von den geplanten rund 500 ha Weizenfläche sind inzwischen zwei Drittel bestellt. „In der zweiten Oktoberhälfte, wenn die Rüben raus sind, soll auch die Weizenaussaat abgeschlossen sein“, erklärte Andreas Hänsch.
Vergangenen Freitag begann in der Agrargenossenschaft Löberitz die Ernte der Zuckerrüben. Mit dieser Arbeit hat die Genossenschaft mit der APH eG Hinsdorf GbR einen Nachbarbetrieb beauftragt. Dieser holt auf dem ersten, rund 30 ha großen Schlag bei Löberitz die Hackfrüchte in Lohnarbeit mit einem neunreihigen Roder aus der Erde.

Am Sonntag waren die angelegten Feldrandmieten bereits wieder verschwunden, die Zuckerrüben von Speditionen in die Zuckerfabrik Könnern zur Verarbeitung gebracht. Über die erste vorläufige Abrechnung zeigte sich Produktionsleiter Andreas Hänsch zufrieden: Sie weist für die Fläche einen durchschnittlichen Hektarertrag von gut 70 Tonnen reinen Rüben mit rund 17 % Zuckergehalt aus.

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