Verbindliche Junglandwirteförderung

15.09.2013

© Bund Deutscher Landjugend

(BDL) „Mit der verpflichtenden Junglandwirteförderung in der ersten Säule der GAP hat die EU die Weichen auf Zukunft gestellt. Endlich gibt es eine verlässliche finanzielle Unterstützung, die JunglandwirtInnen in Deutschland und ganz Europa gleichermaßen erreicht“ – kommentiert Matthias Daun, der Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend, den Erfolg des Verbands. „Dafür haben wir uns schon lange eingesetzt. Durch diesen Entschluss ist für die JunglandwirtInnen in ganz Europa Planungssicherheit hergestellt“ fasst er zusammen.

Der Bundesvorsitzende ist sich sicher, dass die Förderung einen Anreiz für junge Menschen darstellt, die gerne einen landwirtschaftlichen Betrieb leiten möchten. Durch eine zusätzliche Prämie in den ersten fünf Jahren können Entscheidungen der jungen BetriebsleiterInnen abgesichert werden. Abhängig von der Betriebsgröße können somit mehr als 20.000 Euro an Förderung über diesen Zeitraum in Anspruch genommen werden. „Für JunglandwirtInnen ist das eine enorme Hilfe – sie konnten schließlich vorher noch keine finanziellen Rücklagen bilden“ so der BDL-Vorsitzende.

Daun, der zukünftig als Vizepräsident des europäischen Junglandwirteverbands CEJA auch auf europäischer Ebene für die Interessen junger LandwirtInnen eintreten wird, sieht noch weitere Vorteile: „Eine verpflichtende Junglandwirteförderung wirkt der Überalterung in der Landwirtschaft entgegen – einen Betrieb zu übernehmen oder neu zu gründen ist durch den neu geschaffenen Entscheidungsspielraum wieder viel interessanter geworden! Das sorgt auch dafür, dass Arbeitsplätze in den ländlichen Räumen erhalten und neu geschaffen werden.“

„Nach vielen Umwegen fährt der Zug nun in die richtige Richtung. Diese Entscheidung ist nicht nur für JunglandwirtInnen, sondern für die gesamte Branche ein wichtiges Signal für die Zukunft“ so der junge Landwirt. Der größte deutsche Jugendverband im ländlichen Raum hat sich für eine verpflichtende Förderung von JunglandwirtInnen stark gemacht, die nun nicht mehr von dem guten Willen der einzelnen Bundesländer abhängt. 

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